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AfD fordert entschiedenes Vorgehen gegen Massenschlägereien

Es scheint normal geworden zu sein, am Montagmorgen in der Zeitung über Schlägereien zu lesen, die am Wochenende stattfanden. Doch mittlerweile gibt es nicht nur Auseinandersetzungen zwischen zwei Kontrahenten, sondern Angriffe finden auch vermehrt in größeren Gruppen statt.

Am 20. Juli lieferten sich elf Personen, vorwiegend mit Migrationshintergrund, eine Massenschlägerei am Hauptbahnhof, bei der auch zwei Schüsse mit einer Luftpistole abgegeben worden sein sollen. Vor Ort stellten die zahlreich angerückten Polizeibeamten eine Schreckschusspistole, ein Messer und einen Baseballschläger sicher. Es handelte sich dabei um einen Bandenkrieg zwischen Dresdner „Rappern“, der sogenannten „KMN-Gang“, sowie Mitgliedern des Miri-Clans aus Berlin. Beide Gruppen sind einschlägig polizeibekannt, deren Mitglieder saßen bereits mehrfach im Gefängnis. Hier werden Verbindungen zur Organisierten Kriminalität auch in der Landeshauptstadt Dresden deutlich.

Am 29. Juli kam es zu einer Massenschlägerei im Neustädter Alaunpark mit bis zu 70 Personen; „augenscheinlich mehrheitlich aus dem nordafrikanischen/arabischen Raum“, wie die Polizei dazu mitteilte. Dabei kamen in der Auseinandersetzung auch mindestens ein Messer und eine abgeschlagene Bierflasche zum Einsatz, die Polizei stellte später zudem einen Schlagring sowie Drogen sicher.

Nur zwei Tage später, am 31. Juli, eskalierte der Streit am Koreanischen Platz an der Ecke Weißeritzstraße/Schäferstraße erneut: diesmal gingen über 20 Männer aufeinander los und bewarfen sich mit Flaschen. Nach Polizeiangaben stammen die beteiligten Personen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und dem Libanon.

Am 12. August gingen – abermals im Alaunpark – bis zu 30 Personen mit Zaunlatten und Flaschen aufeinander los. Auch diesmal war wohl eine große Gruppe von Afghanen beteiligt, vier junge Männer im Alter von 16 bis 21 Jahren wurden in Gewahrsam genommen.

Diese gewalttägigen Auseinandersetzungen führten dazu, dass die Dresdner Polizei Aufenthaltsverbote für mehrere Personen im Alter zwischen 15 und 28 Jahren aus Afghanistan, Syrien, Eritrea und Libyen für die Neustadt aussprach – der Libyer verstieß direkt an Folgetag gegen die Auflage und wurde in Gewahrsam genommen, ein 17-jähriger Afghane wurde später trotz Verbotes in der Dresdner Neustadt aufgegriffen.

Am 22. Oktober griffen mehrere Unbekannte am Albertplatz eine Gruppe Männer mit Stöcken und abgeschlagenen Bierflaschen an. Dabei wurden zwei Männer leicht verletzt. Drei 15-, 16- und 17-jährige Afghanen konnten als Täter ermittelt werden.

Am 28. Oktober prügelten sich am Koreanischen Platz in Dresden-Friedrichstadt rund 15 bis 20 Personen und gingen mit Flaschen aufeinander los. Als die Polizei eintraf, fand sie nur noch drei stark alkoholisierte Männer vor, es handelte sich um einen Tunesier sowie zwei Algerier.

Diese Auflistung – quasi eine Zusammenfassung der Höhepunkte – zeigt das Ausmaß der Gewalt und Verrohung auf, wie sie nun auch in Dresden stattfindet. Und es ist bezeichnend, dass die Beteiligten zum allergrößten Teil einen Migrationshintergrund, vorwiegend aus dem nordafrikanischen/arabischen Raum, aufweisen. Deutschland, und nun auch immer mehr Sachsen und Dresden, haben sich Gewalt, Unsicherheit und wachsende soziale Spannungen importiert. Wegen einer realitätsfremden Gesinnungsmoral, die jeden erst einmal als hilfsbedürftig klassifiziert, wurden viele Leute ins Land gelassen, ohne zu wissen wer kommt und ob betreffende Menschen geneigt sind, sich hier an Recht und Gesetz zu halten. Dass dem in vielen Fällen nicht so ist, zeigen diese Vorfälle in aller Schärfe.

Jörg Urban MdL

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