Tag der Offenen Tür im sanierten Dresdner Rathaus

Viele Bürger besuchten AfD‐Fraktionsräume

„Ab durch die Goldene Pforte!“ hieß es am ersten Aprilwochenende in der Landeshauptstadt. Bei frühlingshaften Temperaturen nahe der 20 Grad‐Marke stürmten Tausende Dresdner ihre Stadtverwaltung am Dr.‐Külz‐Ring. Das frisch sanierte Gebäude zeigte erstmals nach fünfjähriger Sanierung sein neues Gewand.

Das 1910 eingeweihte Neue Rathaus beherbergt nicht nur die Stadtverordnetenversammlung, heute Stadtrat genannt, sondern auch die Büros der Fraktionen, darunter auch das der AfD: 2014 errang die Alternative für Dresden mehr als sieben Prozent der Wahlerstimmen und sitzt nun mit vier Stadtraten im Stadtrat.

Vor allem fragten Bürger die Stadtrate Stefan Vogel und Jorg Urban (MdL) nach verhinderten Bauprojekten in der Innenstadt, bspw. „Globus“ oder „Marina Garden“. Denn die aktuell durchregierende Mehrheit von LINKEN, SPD, Grünen und Piraten peitscht teils realitätsfremde und meist ideologiegetriebene Ideen im Eiltempo durch den Rat, als ob sie ahnen, dass ihre Zeit bald und in Dresden spätestens 2019 vorbei sein dürfte. Als weiteres Beispiel spielte in den Bürgerfragen auch die von Rot‐Grün‐Rot geforderte neue städtische Wohnungsbaugesellschaft eine Rolle: absurd, unnötig und finanziell wie wirtschaftlich nicht durchdacht, so der Tenor.

Die Flüchtlingskrise und ihre Auswirkungen auf Dresden nahm die herausragende Rolle in den Fragen vieler verunsicherter und besorgter Bürger ein. Die AfD bewies auch hier, dass allein sie transparent und ehrlich den Mut zur Wahrheit aufbringt, praktikable Antworten und umsetzbare Lösungen parat hat: „Die Bürger erwarten von uns eine sachbezogene Politik, denn sie sehen uns als einzige Opposition und damit als echte Alternative für unsere Heimatstadt und ganz Deutschland. Der Tag der offenen Tür am 2. April 2016 kann zu Recht als ein Höhepunkt unserer kommunalpolitischen Tätigkeit seit dem Einzug der AfD in den Stadtrat bezeichnet werden. Pausenlose Bürgergespräche in sechs Stunden, das überwältigende Bürgerinteresse an Gesprächen mit uns, die Erwartungshaltung und Hoffnungen an uns sind Ermutigung, Verpflichtung und Herausforderung an die vier Stadtrate zugleich“, so das Fazit von Fraktionschef Stefan Vogel.

Marco Klinger

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