Marode Brücken in die Zukunft

07.04.2016

Mit dem Investitionsprogramm des Freistaates Sachsen „Brücken in die Zukunft“ sollen dreizehn Schulen und elf Kitas in Dresden saniert werden. Ein positives Signal für Stadtrat Harald Gilke, bildungspolitischen Sprecher der AfD-Fraktion, der jedoch die getroffene Nebenabrede scharf kritisiert.

„Es ist richtig und wichtig in die Dresdner Bildungsinfrastruktur zu investieren. Aber in ihrer Pressemitteilung offenbart die Landeshauptstadt Dresden am Rande, dass in den Jahren 2017 bis 2020 Gelder vom kreisfreien in den kreisangehörigen Raum umverteilt werden sollen. Für Dresden bedeute das einen Verlust von 84 Millionen Euro“, zitiert Harald Gilke. „Hier subventioniert die Landeshauptstadt Dresden, aber auch die Großstädte Leipzig und Chemnitz, langfristig den ländlichen Raum. Nicht nur, dass diese negativen Auswirkungen den Stadtrat noch sehr lange beschäftigen werden, der Oberbürgermeister überging bei der Informationsverbreitung auch den zuständigen Fachausschuss, um die Beteiligten dann mit einer Pressekonferenz vor vollendete Tatsachen zu stellen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden wir uns nun ganz genau anschauen.“

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