AfD kritisiert Planungen zum Bauvorhaben an der Sternstraße und fordert eine schnelle Umsetzung

25.11.2015

Der Sprecher für Stadtentwicklung und Bau der AfD-Stadtratsfraktion, Jörg Urban MdL, kritisiert die Planungen zum Bebauungsplan „Sternstraße“ (V0524/15; Bebauungsplan Nr. 110.6, Dresden-Mickten Nr. 7, Wohnbebauung Sternstraße): „Des Stadtplanungsamt hat bei den Planungen zum Bauprojekt an der Sternstraße in Mickten weder die Bürgerschaft hinreichend informiert, noch den Bau-Ausschuss frühzeitig und angemessen an der Gestaltung beteiligt. Das ist nicht hinnehmbar.

Ebenso „unbefriedigend“ – so die Einschätzung der Stadtverwaltung zur Entwicklung im Gebiet Kaditz/Mickten – seien auch die Vorschläge der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit, eine Quote für Sozialwohnungen zu fordern: „Dresden braucht dringend neue Wohnungen. Jetzt noch eine feste Quote für Sozialwohnungen zu fordern – so gerecht das in vielen Ohren vielleicht klingen mag – ist unrealistisch und gehört daher vom Tisch“, stellt Jörg Urban klar. „Eine solche Quote würde die angespannte Wohnungsmarktlage nicht verbessern, sondern den Bau neuer Wohnungen an der Sternstraße verzögern und Investoren erneut verprellen. Die bisherigen Planungen, so Jörg Urban, seien zwar nicht optimal verlaufen, sollten nun aber rasch umgesetzt werden – im Interesse der Stadt, die vorhandenen Bauflächen aufzuwerten und neuen, benötigten Wohnraum zu schaffen.

Den Vorschlag des Bauherren, verstärkt barrierefreie Wohnungen anbieten zu wollen, begrüßt die AfD-Fraktion ausdrücklich“, ergänzt Jörg Urban. „Der Ausbau des neuen Stadtteils in Mickten ist insgesamt unterstützenswert. Es darf hier aber nicht zu weiteren Verzögerungen kommen.“

 

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