Benebelte Jungliberale

01.07.2016

Die Jungliberale Aktion (JuliA) – die Jugendorganisation der sächsischen FDP – fordert die Legalisierung von Cannabis-Produkten. Dagegen bezieht AfD-Stadtrat Jörg Urban klar Stellung: „Cannabis ist die Einstiegsdroge Nummer Eins. Wer sich für die Entkriminalisierung aller Drogen ausspricht, wie JuliA-Sprecher Philipp Hartewig, verkennt die gesundheitlichen Gefahren, die vom Drogenkonsum ausgehen.

Gerade mit Blick auf die stark ansteigende Zahl der Abhängigen von Crystal Meth in Sachsen ist eine solche Forderung töricht“, so Jörg Urban. Die synthetische Droge führt bereits nach sehr kurzer Zeit zu starken psychischen und physischen Verfall der Konsumenten. Aufklärung alleine genüge nicht, um vor Gefahren und Missbrauch zu warnen, betont Jörg Urban und fügt an: „Polizei und Justiz sind gut beraten, wenn Sie weiter und noch konsequenter gegen Drogenhändler vorgehen. Denn nicht nur des öffentliche Dealen, wie beispielsweise am Wiener Platz, sondern auch die Beschaffungskriminalität bereiten uns zusehend Sorge.

Bei so einem wichtigen Thema sind dumme Sprüche wie ‚Mach den Spürhund arbeitslos‘ fehl am Platz“, findet Jörg Urban und fragt an seinen Stadtratskollegen von der FDP, Holger Zastrow: „Ist das jetzt auch die offizielle Linie der sächsischen FDP? Als Landesvorsitzender sollte Herr Zastrow dazu Stellung beziehen, ob die Jugendorganisation nicht vielleicht besser die Finger von den Drogen lassen sollte.

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