Kita-Schließung verschlechtert Dresdner Betreuungsangebot

02.09.2015

AfD fordert ausreichende Mittel zur Sicherstellung des Kita-Rechtsanspruchs

„Dresden kann sich keine Kita-Schließung leisten", sagt Harald Gilke, Mitglied der AfD-Fraktion im Dresdner Stadt. „Wir brauchen ausreichende Betreuungsplätze, sonst wird auch die sächsische Landeshauptstadt in Zukunft den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz nicht einhalten werden können.

Seit Monaten ist bekannt, dass zur weiteren Erfüllung des Rechtsanspruchs ab 2017 in den kommenden Monaten Investitionen nötig sind, um bestehende Einrichtungen zu Sanieren und Plätze auszubauen. Die Schließung der Kita auf der Oskar-Seyffert-Straße ist da ein falsches Signal“, erklärt Harald Gilke. „Die Begründung für die Schließung ist schlicht Geldmangel. Die Kosten für eine Gesamtsanierung der Kindertageseinrichtung Oskar-Seyffert-Straße 11 werden zwar auf mindestens 650.000 Euro beziffert, aber ein Neubau ist auch nicht billiger zu haben. Wichtig ist zeitnah ein genügendes Angebot an Kita-Plätzen zur Verfügung zu haben, sonst bleibt Dresden nicht zukunftsfähig“ betont Harald Gilke.

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