Dresden und die Bilderberg-Konferenz

09.06.2016

Von heute bis zum 12.06.2016 geben sich die sogenannten „Bilderberger“ die Ehre und besuchen unsere Landeshauptstadt Dresden. „Die Wahl des Veranstaltungsortes scheint kein Zufall zu sein. Seit Ende 2014 – also noch vor der Masseneinwanderung des vergangen Jahres – entwickelte sich Dresden zur ‚Hauptstadt des Widerstandes‘. Die Versammlung aus Wirtschaft, Medien, Wissenschaft, Militär und Politik tagt nicht in einem abgelegenen Schloss, sondern mitten in Dresden und damit auch unweit der Demonstrationsplätze, die vor allem die PEGIDA-Bewegung mit Tausenden Teilnehmern füllte. Allein diese Tatsache beweist, dass die Eliten der Welt die Bürgerproteste in Dresden und anderswo in Deutschland registriert haben. Und dass im Jahr amerikanischer Präsidentschaftswahlen nicht die USA, dafür aber Deutschland und insbesondere Dresden als Tagungsort auserwählt worden ist, zeigt wie bedeutend die Entwicklung im Herzland Europas betrachtet wird.“, glaubt Stadtrat Gordon Engler, wirtschaftspolitsicher Sprecher der AfD-Fraktion.

In der Vergangenheit sollen von den Beratungen dieser Konferenz wichtige politische und wirtschaftliche Signale ausgegangen sein. So heißt es, sowohl der Euro als auch die deutsche Wiedervereinigung sowie die Präsidentschaftskandidaturen von Bill Clinton und Barack Obama hätten in diesem Kreise ihren Segen erhalten. Wie bedeutend und wichtig die jährlichen Treffen dieser informellen Gruppe tatsächlich sind bzw. waren, bleibt offen. Der Großteil der Informationen zu den Bilderbergern ist nämlich eher dem Bereich unseriöser Verschwörungsliteratur zuzuordnen. Dies liegt zweifelsohne an der mangelnden Transparenz dieser Versammlung, wodurch diese Treffen mysteriöser erscheinen als bspw. die Münchener Sicherheitskonferenz“, erklärt Gordon Engler.

Von Seiten deutscher Spitzenpolitiker, heißt es, werden die Minister von der Leyen, de Maizière und Schäuble (alle CDU) erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird hingegen fehlen, obwohl ihre Flüchtlingspolitik auch auf der Tagesordnung steht. Blühen ihr Konsequenzen? Wäre sie (endlich) leibhaftig heftig kritisiert worden? Wer weiß!

„Es wird sich zeigen, ob außer Beeinträchtigungen im Großraum des Taschenberg-Palais‘ mehr von der Konferenz bleiben und nachwirken wird als Ausgaben für die Sicherheit der Teilnehmer durch den deutschen Steuerzahler“, resümiert Gordon Enger.

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