Kinder vor sexuellen Übergriffen schützen

09.09.2016

Mehrere Fälle sexueller Belästigung von Kindern und Jugendlichen ereigneten sich in jüngster Vergangenheit in Dresden (Südvorstadt, Friedrichstadt, Tolkewitz, Pieschen). „Diese Vorfälle sind keine Einzelfälle. Solche Übergriffe dürfen nicht auf Grund falscher Toleranz kleingeredet werden. Wenn die Polizei als Täterbeschreibung regelmäßig ‚Südländer‘ angibt, muss auch die Politik endlich zur Kenntnis nehmen, dass es mit bestimmten Bevölkerungsgruppen, insbesondere aus dem islamischen Kulturkreis, Probleme gibt. Und dass diese Probleme seit einem Jahr verstärkt auftreten“, bilanziert Jörg Urban.

Die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat fordert bereits seit einem halben Jahr, den Gemeindlichen Vollzugsdienst (GVD) des Ordnungsamtes um mindestens 40 Stellen aufzustocken. „20 Personen mehr für den Gemeindlichen Vollzugsdienst im nächsten Jahr sind viel zu wenig und viel zu spät“, kritisiert Jörg Urban und fügt an: „Nun rächt sich der Stellenabbau bei der Polizei. Wenn Exekutive und Judikative nicht in der Lage sind, effektiv Straftaten zu ahnden und einzudämmen, müssen auch härtere Schritte zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung möglich gemacht werden. Die von der AfD vorgeschlagene kasernierte Unterbringung von ausländischen Straftätern und Personen mit ungeklärten Identitäten wäre so ein Schritt – Hier ist die Landespolitik gefragt.

Aber auch die Landeshauptstadt Dresden als untere Polizeibehörde kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Der Gemeindliche Vollzugsdienst ist schnellstens mit mindestens 40 zusätzlichen Personalstellen auszustatten, damit im gesamten Stadtgebiet endlich mehr Streifen unterwegs sind. Es geht schon lange nicht mehr nur um die Drogenkriminalität am Wiener Platz. Es geht inzwischen auch um die Sicherheit unserer Kinder auf dem Schulweg.

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