Kampf um Globus: Marktwirtschaft paradox

„Grüne werfen Investor zu viel Umsatz vor und verkennen die tatsächliche Realität in Dresden“, resümiert Stadtrat Gordon Engler.

Bei der gutachterlichen Stellungnahme zur Rekultivierung des Leipziger Bahnhofs rund um die Globus-Investition scheinen den damit befassten Unternehmensberatern die Grundprinzipien marktwirtschaftlicher Unternehmensführung ein wenig aus dem Blickfeld geraten zu sein. Der wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, Gordon Engler erklärt: „Wenn einerseits mit Mindestlohnforderungen ohne Umsatzgarantien künstlich in den Markt eingegriffen wird und andererseits ein Unternehmensberatungsbüro einem Unternehmen heute ernsthaft vorwirft, zu produktiv zu sein, dann entlarvt sich nicht nur in dieser Divergenz die ganze betriebswirtschaftliche Güte dieses Gutachtens. Die Grünen um Herrn Stadtrat Löser und die Beigeordneten Schmidt-Lamontain und Jähnigen und wohl auch die Linken möchten offenbar wirtschaftlich nicht leistungsfähige Unternehmen künstlich auf dem Markt halten und andere willkürlich aus dem Markt drängen. Dies ist ein unzulässiger Eingriff in den Markt.“

Die ganze Bandbreite grüner und linker Irrationalität zeigt sich aber auch in einer vollständigen Falschbewertung der tatsächlichen Marktlage in Dresden. „Globus würde für eine Aufweichung der Marktkonzentration sorgen, denn derzeit liegt die Marktkonzentration in Dresden mit etwa 68% überwiegend in der Hand eines Großanbieters und nimmt somit schon fast monopolistische Züge an", wie Gordon Engler feststellt.

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