Sportförderung in Dresden auf der Kippe

12. März 2015

Für die kommende Stadtratssitzung am 19. März 2015 haben die linken Mehrheits-Fraktionen im Dresdner Stadtrat bestehend aus DIE LINKE, Bündis90/Die Grünen und SPD angekündigt, die Sportförderrichtlinie ändern zu wollen. Unter anderem soll bei den Zuwendungsvoraussetzungen gekürzt werden. Konkret geht es u.a. um Passus 4g der Richtlinie, in der der Mindestbeitrag für eine Förderung geregelt ist und nun komplett gestrichen werden soll.

Dazu der Fraktionsgeschäftsführer der AfD Fraktion im Dresdner Stadtrat Harald Klaebe: „Damit stellt sich die linke Stadtratsmehrheit gegen höherrangige Rechtsregelungen aus dem Sächsischen Innenministerium (SMI), wonach die Sportförderung auf der Grundlage eines Zuwendungsvertrages zwischen SMI und dem Landessportbund Sachsen (LSB) geregelt wird. Nach den Vorstellungen des Ministeriums können im Regelfall nur die Sportvereine eine Förderung erhalten, die einen Mindestjahresbeitrag für Kinder von 20 € und für Erwachsene von 40 € erheben. Man kann nur hoffen, dass dieser linke Antrag nicht durchkommt, sonst bedeutet dies den Tod auf Raten für viele Dresdner Sportvereine, die hiernach dann keine Förderung mehr bekämen.“

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