Dresden hat an Heimaturlaub von Flüchtlingen nichts auszusetzen

12.10.2016

Letztes Jahr war der allgemeine Tenor: Hunderttausende Menschen flüchten vor Gewalt, Terror, Krieg und Verfolgung. Bei ihrer Flucht nehmen sie sogar tödliche Gefahren auf sich, nur um der Hölle zu entfliehen“, so beschreibt Gordon Engler, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat, das im letzten Jahr vorherrschende mediale Bild über Flüchtlinge.

Im Jahr 2016 ergibt sich derweil ein anderes Bild, wie die Landeshauptstadt Dresden auf die Anfrage (AF1364/16) der AfD-Fraktion bezüglich des „Heimaturlaubes“ von Flüchtlingen mitteilt: „Eine kurzfristige und zeitlich begrenzte Rückkehr kann insbesondere notwendig sein, damit Geflüchtete ihre persönliche und familiäre Situation klären oder Dokumente beschaffen, die in Deutschland verfahrensnotwendig sind. […] Insoweit steht dies dem Schutzgedanken der Gewährung von Asyl nicht entgegen.

Das passt in keiner Weise zusammen, selbst wenn der Stadt, wie sie an anderer Stelle sagt, keine konkreten Zahlen zu dem Phänomen ‚Heimaturlaub‘ vorliegen“, kritisiert Gordon Engler. „Es klingt skurril, wenn Flüchtlinge in ihre Heimatländer reisen, um 'familiäre Angelegenheiten' zu klären oder sich um Zeugnisse ihrer Bildungsabschlüsse bemühen – also in die Länder zurückkehren, in denen ihnen angeblich Verfolgung droht, aus denen sie vermeintlich eben ohne Zeugnisse Hals über Kopf flüchten mussten. Nein, für mich entlarven sich in diesem Tatbestand der Heimreisen illegale Einwanderer, die die Naivität unseres Asylrechts geschickt ausnutzen und vermutlich eher ihren Familiennachzug vor Ort organisieren. Kein Mensch, dem tatsächlich Verfolgung droht, kehrt freiwillig in sein Herkunftsland zurück“, bekräftigt Gordon Engler.

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