Stadtrat Engler dankt für PEGIDAs Engagement

14.10.2016

Seit nunmehr zwei Jahren spazieren die PEGIDA-Anhänger durch Dresdens Straßen. Sie haben durch ihren beharrlichen Einsatz sehr dazu beigetragen Ideen, Positionen und Ziele einer Renaissance Deutschlands – wie sie im Besonderen die Alternative für Deutschland vertritt – ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit und Popularität zu verleihen. Dafür können wir dieser Bewegung dankbar sein“, resümiert Gordon Engler, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat.

Ich hätte im November 2014 niemals geglaubt, dass PEGIDA zwei Jahre später immer noch fleißig spazieren würde. Dass es dazu gekommen ist, liegt am völligen Versagen der deutschen Politik“, stellt Gordon Engler fest und fährt fort: „Unsere Spitzenpolitiker sind hauptverantwortlich dafür, dass die Stimmung in Dresden beim Empfang unserer höchsten Staatsvertreter am 3. Oktober derart verbal eskalierte. Die starken Emotionen kann ich daher sehr gut nachempfinden. Natürlich hat die Verwendung mancher Begriffe wie der des ‚Volksverräters‘ oder der ‚Lügenpresse‘ aus historischer Sicht einen gewissen negativen Beigeschmack. Trotzdem beschreiben diese Worte auf den Punkt gebracht sehr gut vielerlei Phänomene, der jeder, der nicht ideologisch die Augen vor der Wirklichkeit verschließt, in unserem Land beobachten kann. Die Verwender dieser Begriffe in den Dunstkreis des Nationalsozialismus zu rücken, sie als Anti-Demokraten und Rechtsextreme zu verunglimpfen, ist falsch und unredlich. Sachsen mit seiner Hauptstadt Dresden ist gewiss kein ‚failed state‘, wie der Journalist Jakob Augstein behauptet. Nein, es ist das Zentrum des Aufbäumens des deutschen Volkes, das Zentrum des Widerstandes gegen eine unsere Nation zerstörende Politik.

Anlässlich des zweiten Jahrestages feiert PEGIDA nicht an einem Montagabend, sondern zur Mittagszeit des kommenden Sonntags. Zur feierlichen Kundgebung wurde auch der Dresdner Stadtrat Gordon Engler als Redner eingeladen. „Es ehrt mich sehr, dass gerade ich zu dieser großen Kundgebung ein Grußwort halten darf. Und dies auch bevor am Montag Dresdens Oberbürgermeister Hilbert seine ‚Anti-Pegida-Aktion‘ auf dem Neumarkt veranstaltet“, bedankt sich Gordon Engler.

Nach geltender Beschlusslage der AfD wird eine aktive Teilnahme von AfD-Mitgliedern als Redner auf PEGIDA-Veranstaltungen nicht gutgeheißen. „Es ist bedauerlich, dass meine Partei hier keinen Spielraum für eine Rede auf einer PEGIDA-Kundgebung in Dresden sieht. Statt von Seiten der politischen Vertreter unserer Landeshauptstadt weiter nur über PEGIDA zu reden, wäre es die Gelegenheit gewesen, als Stadtrat den Dialog zu den Menschen dieser Bewegung demonstrativ aufzunehmen. Nichts desto trotz bedanke ich mich sehr herzlich für die Einladung auf dem PEGIDA-Geburtstag sprechen zu können! Doch muss ich leider absagen. Gemeinsam mit allen Spaziergängern und wohl auch dem Großteil aller Dresdner Bürger hoffe ich jedoch auf den Tag, an dem PEGIDA nicht mehr durch Dresdens Straßen ziehen muss: weil sich unser Vaterland zum Guten verändert hat! Und an diesem großen Ziel werde ich mit all meiner Kraft mitwirken“, verspricht Gordon Engler.

Zurück