AfD fordert sofortige Einstellung von Neubauten für Asylbewerber

15.09.2015

Fraktionsvorsitzender Stefan Vogel fordert, Neubauten für Asylbewerber und diesbezügliche Überlegungen sofort einzustellen. Die dafür geplanten Mittel sollten dem Sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt bzw. entsprechend umgewidmet werden, fordert der Sozial- und Wohnungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion. Stefan Vogel begründet seine Forderung damit, dass in Dresden bereits 2000 Plätze in Erstaufnahmestellen vorhanden sind und wie heute bekannt wurde, dass im Technischen Rathaus zeitnah 1000 Plätze und mehr entstehen werden.

Prioritäten sollten weiterhin eine Beschleunigung der Entscheidung über Asylanträge sein sowie die konsequente Abschiebung der Abgelehnten. Des Weiteren sollten die anerkannten Zuwanderer durch den Erwerb der deutschen Sprache und der Aufnahme einer existenzsichernden Ausbildung und/oder Arbeit integriert werden. „Sprachkenntnisse und Beschäftigung sind die besten Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration“, betont Stefan Vogel.

Wenn es der Europäischen Union – wie gestern wiederholt bewiesen – nicht gelingt, eine gute Lösung in der aktuellen Asylpolitik zu finden, sollte Dresden mit einem vorbildlichen Krisenmanagement zeigen, dass zielgerichtetes Handeln besser ist als 1000 wohlfeile Worte und endlose Diskussionsschleifen“ sagt Stefan Vogel.

Abschließend stellt Stefan Vogel jedoch in Frage, ob Dresden überhaupt der künftige gewünschte Lebensmittelpunkt von Asylbewerbern ist. Schließlich sei diese „großartige Stadt“ überlagert von „PEGIDA, rassistischen Umtrieben und dem Sitz der AfD-Vorsitzenden“, wie es der Gründer der Lobby-Organisation PRO ASYL, Jürgen Micksch, am vergangenen Sonntag in seiner Dankesrede zum Erich-Kästner-Preis formulierte.

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