Grünen-Fraktion setzt bei der Sicherheit die falschen Prioritäten

17.06.2015

Fraktionsvorsitzender und Stadtrat Stefan Vogel (AfD) widerspricht den Plänen der Grünen-Fraktion, ein spezielles Sicherheitskonzept für Flüchtlinge in Auftrag zu geben: „Alle aktuellen Trends in der Kriminalstatistik und in den Polizeiberichten sprechen dafür, ein Sicherheitskonzept für ganz Dresden und alle Dresdner Bürger zu erstellen, um die Sicherheit – vor allem für Kinder, Jugendliche und Senioren – in der ganzen Stadt wieder herzustellen“, sagt Stefan Vogel. Entsprechender Druck sollte seitens der Stadtverwaltung auf das Land und seinen Innenminister aufgebaut werden. „Jetzt, wo der Wahlkampf vorbei ist, sollte sich Herr Ulbig endlich wieder um seine Kernaufgaben als Innenminister kümmern“, fordert Stefan Vogel.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Kriminalität in Dresden um 2,7 Prozent. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger stieg laut Polizeistatistik gegenüber dem Vorjahr auf 17,3 Prozent (2013: 13,5 Prozent). Weiter führt die Polizeistatistik aus, dass 2014 unter den insgesamt ermittelten 3.174 nichtdeutschen Tatverdächtigen (2013: 2.511) 766 Asylbewerber waren, was einem Anteil von 24,1 Prozent entspricht (2013: 290 ermittelte Tatverdächtige; Anteil 11,5 Prozent).

Fraktionsvorsitzender Stefan Vogel empfiehlt der Grünen-Fraktion, Rücksprache mit OB-Kandidatin Dr. Stange zu nehmen – die sich jüngst zitieren ließ, dass Dresden noch wesentlich mehr Asylbewerber und Flüchtlinge vertrage: „Offene Grenzen haben eine höhere Kriminalität zur Folge. Und wesentlich mehr Asylbewerber und Flüchtlinge bedeuten auch wesentlich mehr Konflikte in der Stadt als jetzt schon“, warnt Stadtrat Stefan Vogel.

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