Sicherheit auch in Schwimmbädern gewährleisten

18.01.2016

Die Vorfälle im Georg-Arnhold-Bad erschüttern Dresden. „Den sexuellen Übergriffen müssen konkrete Schutzmaßnahmen folgen. Dieser und weitere Vorfälle in ganz Deutschland zeigen, dass die Sicherheit nicht nur auf den Straßen, sondern auch in Schwimmbädern gewährleistet werden muss. Nur die Anwendung geltenden Rechts zu fordern, wie es Bürgermeister Dr. Lames macht, ist unverantwortlich“, erklärt Stadtrat Jörg Urban MdL.

Um die Sicherheit zu erhöhen, müsse von den Betreibern gegebenenfalls auch Sicherheitspersonal in den Schwimmbädern eingesetzt werden, so Jörg Urban. „Es darf nicht der Eindruck entstehen, unsere Bäder seien nicht sicher. Wenn das Sicherheitsempfinden – insbesondere der weiblichen Badegäste – durch zusätzliches Personal nicht erhöht werden kann, müssen sich die verantwortlichen Entscheidungs-träger auch andere Maßnahmen offenhalten: entweder eine Ausweispflicht, wie sie bereits in einigen Lokalitäten praktiziert wird, oder aber auch eine Zutrittsbeschränkung für männliche Flüchtlinge.

Jörg Urban fügt an: „Man kann nicht hoffen, dass kulturelle Unterschiede nur durch die Arbeit der Gerichte überbrückt werden. In Afghanistan gibt es nicht einmal gemeinsamen Unterricht von Mädchen und Jungen, geschweige denn gemeinsames Baden im Bikini. Solange es keine neuen Sicherheitskonzepte gibt, ist ein Schwimmbadverbot für Flüchtlinge durchaus verantwortbar.“

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