„Sportkraftwerk“ darf kein Tabu sein!

PRESSEMITTEILUNG 19. Juli 2014

Dresdner AfD-Fraktion zu Gast beim Kreissportbund: Stadtverwaltung muss rasch strukturelle und finanzielle Probleme im Dresdner Sport klären - „Sportkraftwerk“ darf kein Tabu sein!

Die AfD-Stadträte fordern nach einem Gespräch mit dem Präsidenten sowie dem Hauptgeschäftsführer des Kreissportbundes Dresden e.V. die Stadtverwaltung auf, in den Entwurf für den aktuellen Doppelhaushalt 2014/15 ausreichend Mittel für dringend benötigte Instandsetzungen und Reparaturen an Dresdner Sportgebäuden einzustellen sowie die Errichtung einer dritten großen Mehrzweckhalle einzuplanen.

Fraktionsvorsitzender Bernd Lommel: „Der Kreissportbund Dresden betreut 383 Vereine mit mehr als 88.000 Mitgliedern, davon über 27.000 Kinder und Jugendliche. Er ist damit der größte sowie wichtigste Verband der sächsischen Landeshauptstadt und leistet einen unschätzbaren Beitrag für Gesundheitsvorsorge und aktive Freizeitgestaltung.


Am Freitag, dem 18. Juli 2014, besuchten zwei der fünf Stadträte der neu gewählten Dresdner AfD-Fraktion (Bernd Lommel und Jörg Urban) den Kreissportbund Dresden e.V. (KSB). Dort führten die AfD-Stadträte ein ausführliches Gespräch mit dem KSB-Präsidenten Jürgen Flückschuh und Hauptgeschäftsführer Robert Baumgarten.

Flückschuh und Baumgarten schilderten die aus ihrer Sicht dringendsten Herausforderungen: Von Seiten des zuständigen Bürgermeisters Winfried Lehmann ein professionelleres Auswahlverfahren für die Stelle des Eigenbetriebsleiters der Dresdner Sportstätten, wo es in den letzten Jahren zu insgesamt vier Wechseln kam (Raphael Beckmann, Jörn-Torsten Verleger, Sven Mania, Sebastian Schmidt); des Weiteren der Sanierungsstau bei den meisten Sportgebäuden, wozu auch die große Mehrzweckhalle Bodenbacher Straße gehört. Durch verzögerte Instandsetzungen und Reparaturen erhöhten sich die endgültigen Kosten zum Teil um ein Mehrfaches der ursprünglichen Planung.

Lommel und Urban sagten im Namen der AfD-Fraktion im Stadtrat zu, sich für die Einstellung der erforderlichen Mittel im Doppelhaushalt 2015/16 einzusetzen. Jörg Urban, Stadtrat und gleichzeitig Kreisvorsitzender der Dresdner AfD: „Die zunehmende Attraktivität vieler Freizeitsportarten sowie das auch für die nächsten Jahre prognostizierte Bevölkerungswachstum in der sächsischen Landeshauptstadt erfordern hier ein Umdenken der politischen Entscheidungsträger.

Bernd Lommel, als Sachkundiger schon seit 2009 im Sportausschuss des Stadtrates engagiert, möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen: „Dresden braucht mittelfristig neben der vor allem von Profis genutzten MargonArena an der Bodenbacher Straße sowie der ausgelasteten EnergieVerbund Arena an der Magdeburger Straße eine dritte große Mehrzweckhalle ausschließlich für den Breitensport. Weshalb sollten wir nicht - in Ergänzung zum „Kulturkraftwerk Mitte“ - auch über ein symbolisches ‚Sportkraftwerk‘ nachdenken, das nur einen Bruchteil der Kosten verursachen würde?

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