Zahl der abgelehnten Asylbewerber steigt weiter

19.08.2015

Wie die Landeshauptstadt Dresden auf Anfrage (AF0685/15) von AfD-Stadtrat Gordon Engler mitteilte, wurden am Stichtag (31. Juli 2015) 2.769 Asylsuchende durch die Landeshauptstadt Dresden betreut. Ende März waren es noch 2.363 Asylsuchende, was ein Plus von 406 Personen in vier Monaten entspricht. Insgesamt wurden Dresden in diesem Jahr bereits 1.151 Asylsuchende zugewiesen.

In diesen Zahlen sind die Asylbewerber und Flüchtlinge, die zwar in Dresden leben, aber durch die Landesdirektion Sachsen und nicht durch die Landeshauptstadt Dresden betreut werden, noch nicht mit eingerechnet“, stellt Gordon Engler klar. Durch den anhaltenden Zustrom ist für Landeshauptstadt Dresden auch in den kommenden Monaten davon auszugehen, dass zusätzliche Unterbringungskapazitäten geschaffen werden müssen. „Die Verwaltung prüft bereits mögliche Standorte – auch für Containerdörfer. Ich hoffe, sie zieht dabei auch den von mir vorgeschlagenen Alaunpark mit in Betracht, denn statistisch gesehen werden Asylbewerber und Flüchtlinge deutschlandweit unterdurch-schnittlich in jenen Stadtteilen untergebracht, in denen Bürger leben, die besonders bereitwillig diese Menschen aufnehmen wollen. Daher sollten Einwanderer und Schutzbedürftige bevorzugt in grün-roten Wählerhochburgen einquartiert werden“, fügt Gordon Engler an.

Die Probleme ließen sich allerdings auch anders lösen als mit sporadisch errichteten Notunterkünften, so Engler: „Von März bis Juli hat sich die Zahl der abgelehnten Asylbewerber in Dresden von 615 auf 766 Personen erhöht. Das ist ein Zuwachs von knapp 25 Prozent in vier Monaten. Hier ist der Freistaat Sachsen in der Pflicht, geltendes Recht umzusetzen und abgelehnte Asylbewerber auch wieder abzuschieben.

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