AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat gedenkt Bismarck

02.04.2015

Zum zweihundertsten Geburtstag Otto von Bismarcks erinnerte die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat an den preußischen Ministerpräsidenten und späteren Reichskanzler.

In seiner Ansprache würdigte Fraktionsvorsitzender Stefan Vogel den „Eisernen Kanzler“, der durch seine Politik Deutschland wie kaum ein Zweiter prägte. „Politik ist die Kunst des Möglichen. Dies sollten sich alle Politiker zu Herzen nehmen“, betonte Stefan Vogel, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat. Auch wenn die Mittel seiner Politik aus der damaligen Zeit heraus verstanden werden müssten und nicht auf die Gegenwart angewendet werden könnten, bleibe Bismarck ein großer Deutscher.

Die Stadt Dresden verlieh dem Reichskanzler 1871 die Ehrenbürgerwürde und die Dresdner Bürger setzten ihm zahlreiche Denkmäler. Das 1903 vom berühmten Dresdner Bildhauer Robert Diez (Brunnen am Albertplatz) errichtete Bronzedenkmal unweit des Rathauses wurde jedoch 1946 auf Veranlassung der damaligen städtischen Verwaltung gestürzt, entfernt und eingeschmolzen. „Bismarcks kritischen und fordernden Blick hielten die Stadtherren eben nicht aus!“, ist sich Stefan Vogel sicher. „Bei all dem ideologischen Unsinn, der von Rot-Grün-Rot in Dresden betrieben wird, rotiert Bismarck ruhelos in seinem Grab.“ Bismarck stehe für eine an der Sache orientierte Politik – einen solchen Politikstil bräuchte es in Dresden heute dringender denn je, fügte Stefan Vogel an.

An dem Gedenken am ältesten Bismarckturm Sachsens – der nun Fichteturm heißt – in Dresden-Plauen nahmen neben Vertretern der AfD-Stadtratsfraktion auch Mitglieder des Dresdner AfD-Kreisverbandes und Burschenschafter teil.

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