AfD freut sich über Kuppelkreuz auf der Frauenkirche

22.05.2017

„Das Kreuz war und ist in der abendländischen Kultur immer schon ein Skandalon. Aber der Streit um die Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses, konkret: das goldene Kuppelkreuz, nimmt keinen Bezug auf diese zweitausendjährige Tradition, sondern bedient ignorante und kulturvergessene Reflexe der linksgrünen Weltverbesserungsmeinenden. Wir in Dresden müssen uns freuen, dass die Frauenkirche in einer Zeit fertiggestellt wurde, als solche Diskussionen noch nicht Gang und Gäbe waren “, sagt Jörg Urban, AfD-Stadtrat und Mitglied des Sächsischen Landtages. „Es stünde sonst nämlich zu befürchten, dass der rot-rot-grüne Stadtrat und Oberbürgermeister Hilbert ein Kreuz auf der Frauenkirche verhindert hätten.

„Die Argumente, die jetzt gegen das Kreuz auf dem geplanten Humboldtforum in der Bundeshauptstadt in Stellung gebracht werden, sind völlig schief und irreführend. Wer in der Rekonstruktion eines Kreuzes eine Hierarchisierung von Kulturen und Religionen erblickt oder die Abkehr vom humanistischen Grundgedanken, dem ist nicht mehr zu helfen“, stellt Jörg Urban klar.

Zu Deutschland gehört – gläubig oder nicht – die Kultur des Christentums. Diese verleugnen zu wollen oder einer vermeintlichen, weil völlig falsch verstandenen ‚Weltoffenheit‘ zu opfern, ist falsch und gefährlich. Es braucht eine eigene Identität, damit ein gewinnbringender und friedlicher Austausch mit anderen Kulturen überhaupt möglich ist“, gibt Jörg Urban zu bedenken.

Auch die Dresdner Bürgerinnen und Bürger sollten sich diesen Streit in Berlin genau anschauen und bis zur nächsten Wahl merken: Grüne und Linke wollen keine Kreuze! Da sollte sie der Wähler in der Wahlkabine einmal ernst nehmen“, fügt Jörg Urban hinzu.

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