„Brexit“ ist Sache der Briten – nicht Dresdens

23.06.2016

Veranlasst persönliche Profilierung oder Ablenkung von der eigenen Kommunalpolitik OB Hilbert sich nun zur heutigen Volksabstimmung in Großbritannien zu Wort zu melden?“, fragt der Dresdner AfD-Fraktionsvorsitzende Stefan Vogel.

Der Appell Hilberts an die Bürger der Partnerstadt Coventry könnte zum einen als Beeinflussung und Einmischung verstanden werden, im besten Fall als Hilfe zur Selbsthilfe, so Stefan Vogel. „Brauchen das die selbstbewussten und selbstständig denkenden Briten? Peinlich wird es jedoch, wenn bei einem 'Brexit' von einem großen Verlust gesprochen wird, der durch den Austritt aus der Völker- und Wertegemeinschaft angeblich verursacht wird. Machen Sie sich bitte erst kundig, Herr Oberbürgermeister, wie gut sich die Schweiz und Norwegen ohne EU-Bevormundung und -Gängelung fühlen, bevor Sie weise Ratschläge erteilen“, empfiehlt Stefan Vogel und ergänzt: „Fragen Sie die Schweizer, die Norweger und andere europäische Nicht-EU-Mitglieder. Diese fühlen sich gerade durch ihre Nichtmitgliedschaft in der Europäischen Union in der Völker- und Wertegemeinschaft sehr wohl, was ihr aktueller Status Quo bestätigt.

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