AfD bemängelt demokratisches Grundverständnis im Stadtrat

23.09.2015

„Es sollte in der Politik eigentlich um die Sache gehen. Beim Antrag zur Einhaltung des Dresdner Schulnetzplans aber haben parteipolitische Ränkespiele die Oberhand behalten. Das hilft Dresden nicht weiter“, sagt Harald Gilke, Mitglied der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat. „Erst wollte man den Antrag gemeinsam mit allen Fraktionen einbringen, dann plötzlich sollte die Alternative für Deutschland nicht mitmachen dürfen. Das erinnert an politische Sandkastenspiele.

Demokratie lebt vom miteinander Reden und nicht vom unnötigen Ausgrenzen und Abkanzeln des politischen Widersachers“, stellt Harald Gilke klar. „Wenn es um das Wohl Dresdens geht, müssen alle in der Lage sein, auch einmal über den eigenen parteipolitischen Schatten zu springen. Sonst bestätigt sich der Eindruck der Bürger dieser Stadt, dass es den Fraktionen des Stadtrates nicht gelingt, miteinander konstruktiv und vor allem für Dresden zu arbeiten. Nur so aber lässt sich die angespannte Situation der in wesentlichen Fragen des zukünftigen Zusammenlebens teils gespaltenen Stadtgesellschaft entschärfen.

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