Hoffnung für Marina Garden?

27.11.2015

Stadt legt eigenen städtebaulichen Entwurf vor

Im Dresdner Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau wurde jetzt ein Entwurf vorgelegt, den das holländische Architekturbüro Barcode im Auftrag des das Stadtplanungsamtes erstellt hat und der eine Bebauung des umstrittenen Areals „Marina Garden“ am Pieschener Elbufer umfasst.

Dazu Jörg Urban, Stadtrat der Alternative für Deutschland (AfD): „Das Konzept ist stimmig. Die Entwürfe eines holländischen Architekturbüros sind modern und dem Ort angemessen. Jetzt bleibt zu hoffen, dass sich Rot-Grün-Rot als Stadtratsmehrheit und die Besitzerin des Geländes, Regine Töberich, endlich an einen Tisch setzen und sich einig werden.

Frau Töberichs eigene Bebauungspläne wurden ja bisher aus mehr als eindeutig ideologischen Gründen verhindert. Erstaunlich, dass der stadteigene Entwurf jetzt genau so viel Wohnfläche vorsieht, wie der von Frau Töberich. Selbiger wurde von Rot-Grün-Rot noch verdammt, der neue Entwurf stieß dagegen auf allgemeine Zustimmung. Mit dem Hinweis, dass dadurch keine Schadensersatzforderungen von Frau Töberich mehr möglich sind, wir deutlich, wie schlecht die rechtliche Position der Stadt in dem unsäglichen Streit um 'Marina Garden' wirklich ist.

Dennoch: Eine Umsetzung dieses Entwurfes wäre in jedem Fall eine Bereicherung für die Stadt.

Zurück