AfD lehnt neues Integrationskonzept ab

28.05.2015

Dresden braucht konstruktive Lösungen für das Thema Migration

Das Integrationskonzept der Stadt Dresden verkennt die Realitäten und geht die Probleme der Zukunft unserer Stadt nicht an“, sagte Gordon Engler, Mitglied der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat. „Über hundert bedruckte Seiten. Darunter aber nicht ein einziger konstruktiver, umsetzbarer Vorschlag. Das ist ein beispielloses Kunststück.“

Das Konzept zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in der Landeshauptstadt Dresden sei eine umfangreiche Sammlung von Information und Wünschen, erklärte Gordon Engler. Darüber hinaus verfehle das Konzept aber sein eigentliches Ziel. „Was sind die zukünftigen Herausforderungen der Stadt beim Thema Migration? Wie lassen sich diese Herausforderungen meistern? Darauf gibt das Konzept hingegen keine Antwort. Nur inhaltsleere Phrasen und Plattitüden“, kritisiert Gordon Engler.

Dass die Stadtverwaltung in dieser leichtsinnigen Weise mit den Problemen der Stadt umgeht, zeige deutlich, dass die Anliegen der Bürger nicht ernst genommen würden. „Tausende Menschen sind in den letzten Monaten genau dieser Themen wegen durch die Straßen spaziert und haben ihre Ängste und Befürchtungen formuliert. Die Stadt hingegen versucht nur abzulenken und Problemlösungen zu verschleppen“, zeigt sich Gordon Engler empört.

Obwohl das Integrationskonzept von der Stadtverwaltung erarbeitet wurde, unterstützte es die rot-grün-rote Mehrheit während der Stadtratssitzung teils vehement. „Wer nicht hinter dem Konzept steht, muss sich den Vorwurf der Integrationsfeindlichkeit gefallen lassen“, dies sagte Grünen-Stadtrat Schmelich. „Damit hat er deutlich gezeigt, dass es der linken Mehrheit nicht um konstruktive Lösungen geht, sondern um Ideologie“, verdeutlichte Gordon Engler.

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