Rot-Grün-Rot setzt verfehlte Wohnungspolitik fort

30.09.2016

Dresden braucht mehr Förderung von Wohneigentum und weniger Förderung von Sozial-Mietwohnungen“, erklärt Jörg Urban im Stadtrat. „Die nun beschlossene Konzeptausschreibung zum Festpreis ist ein massiver Eingriff in den freien Wohnungsmarkt. Wie die gesamte geplante neue WOBA erinnert auch diese Entscheidung an die sozialistische Planwirtschaft der DDR."

Der Stadtrat hat am 29.09.2016 den Verkauf eines Grundstückes am Sachsenplatz mittels der sogenannten Konzeptausschreibung beschlossen. „Wenn man eine stärkere soziale Durchmischung im Stadtteil Johannstadt erreichen will, wäre die Schaffung von höherpreisigem Wohnraum als Eigentumswohnungen die sinnvollere Alternative, die Johannstadt besteht derzeit fast ausschließlich aus preiswerten Mietwohnungen“, ist sich der baupolitische Sprecher der Dresdner AfD-Fraktion, Jörg Urban, sicher.

In der Johannstadt sind die Mietpreise für Dresdner Verhältnisse niedrig, der Ausländeranteil hoch. „Kulturelle Vielfalt wird dort heute schon gelebt, mehr als in vielen anderen Stadtteilen Dresdens. Mit einer weiteren Erhöhung des Ausländeranteils steigt aber auch das Risiko der Ghettoisierung dieses Stadtteils, wie uns viele Beispiele aus anderen deutschen Großstädten zeigen“, mahnt Jörg Urban und verweist dabei auch auf die verfehlte Asylpolitik, die den Wohnungsmarkt zusätzlich belaste: „Die Projektidee scheint weder im Sinne der Stadtentwicklung, noch im Sinne der Integration von Einwanderern durchdacht zu sein. Die gutgemeinten Ziele des Projektes werden mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch nicht erreicht.

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