AfD-Stadtrat Engler fordert: Hirn statt Hetze

22.10.2015

Die Szenen, die sich am vergangenen Montag abgespielt haben, zeigen, wie wichtig es ist zu einem sachlichen Diskurs zurückzukehren“, betont Gordon Engler. Im Zuge der PEGIDA-Veranstaltung und den Gegen-Demonstrationen, wie „Herz statt Hetze“, kam es am Montag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, bei denen mehrere Menschen – einer davon schwer – verletzt wurden.

Ein Großteil der Krawallmacher waren Auswärtige. Dass nun jede Seite der anderen vorwirft, für die Gewaltausbrüche und Radikalisierung verantwortlich zu sein, hilft weder Dresden noch Sachsen weiter, die aktuellen Probleme wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Da bringt es auch nichts, medial auf PEGIDA-Demonstranten einzuprügeln – schließlich bestätigt sich bei kritischer Recherche das einseitig gezeichnete Medienbild, so dass sich PEGIDA-Anhänger in ihren ‚Lügenpresse‘-Rufen bestärkt sehen können“, so Gordon Engler.

Die Dresdner Bürger verlangen vom Bund, vom Freistaat Sachsen sowie von der Stadt klare und tragfähige Konzepte zur Lösung der aktuellen Asyl-Herausforderung. Doch Bund und Land haben hier bisher versagt sowie viel zu zögerlich und zu wenig vorausschauend agiert“, stellt Gordon Engler fest. „Das bringt Unmut hervor und die Menschen auf die Straße. Vorwürfe gegenüber der Dresdner Verwaltung treffen allerdings die falschen Adressaten. Die städtische Verwaltung arbeitet nach rechtlichen Vorgaben und ist sowohl verpflichtet die ihr zugewiesen Asylbewerber unterzubringen als auch das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit zu garantieren – das gilt für alle Gruppen, sofern sie friedlich agieren.

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