AfD-Stadtrat Gordon Engler fordert temporäre Asylbewerberunterkünfte im Alaunpark.

Aktuell erleben wir einen massiven Zustrom an Asylbewerbern, welcher voraussichtlich in den kommenden Monaten noch weiter zunehmen wird. Um die vielen Bewerber unterbringen zu können, suchen sowohl der Freistaat Sachsen als auch die Landeshauptstadt Dresden verzweifelt nach geeigneten Unterkünften. Neuerdings werden hierbei sogar Freiflächen des Landes für den Aufbau von Zeltlagern herangezogen.

Die verfehlte Asylpolitik von Bund, Land und Kommunen nötigt zu raschem Handeln, um möglichst schnelle und menschenwürdige Lösungen herbeizuführen, bevor die Situation weiter aus dem Ruder läuft", sagt Stadtrat Gordon Engler.

Die temporäre Quartierfindung für Asylbewerber sollte aber auch im Einvernehmen mit dem sozialen Umfeld erfolgen. Kaum ein Stadtteil in Dresden ist deshalb mehr prädestiniert als die Äußere Neustadt, die für ihre ausgeprägte Willkommenskultur bekannt ist. So wird in diesem Stadtteil die Haltung ‚refugees welcome‘ von vielen aktiv gelebt und der interkulturelle Dialog tagtäglich gepflegt.

Wir können aus diesem Grund eine im Vergleich zu anderen Stadtteilen überproportional hohe Akzeptanz gegenüber den Asylbewerbern erwarten und eine große Bereitschaft, diese Gäste auf Zeit in jeder Hinsicht zu unterstützen. Deshalb sollte eine schnell zu realisierende Nutzung des Alaunparks als professionell ausgebautes Zeltlager in Erwägung gezogen werden“, führt Gordon Engler weiter aus. Die derzeitige Erweiterung des Alaunparks um den ehemaligen Russensportplatz dürfte diesem Anliegen noch entgegenkommen.

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