Gestaltungsmehrheit uneins beim Thema Woba

20.05.2016

Die Woba ist ein großer Fehler. Dies sagt die AfD-Fraktion schon seit Beginn der Diskussion. Dies scheint nun auch einzelnen Stadträten der linken Einheitsfront bewusst zu werden“, sagt Stefan Vogel, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat.

Ein Eigenkapital von 50 Mio. Euro für die Woba und die von Rot-grün-rot herbeigewünschten 8000 Wohnungen passten nicht zusammen, so kritisierte beispielsweise Stadtrat Lichdi die selbsternannte Gestaltungsmehrheit und somit auch seine eigene Fraktion Bündnis90/Grüne.

Es fehlt ein klares Finanzierungskonzept, die Belastungen für den Stadthaushalt auf Jahre hinaus werden nicht benannt und die einfachste Lösung, nämlich mit privaten Investoren zusammenzuarbeiten und so sozialen Wohnungsbau in Dresden voranzutreiben, bleibt aus linksideologischen Gründen völlig außer Acht“, kritisiert Stefan Vogel. „Bei äußerst sparsam gerechneten Baukosten von 1800 € pro Quadratmeter und durchschnittlichen Wohnungsgrößen von 60 m² bräuchte es 864 Mio Euro. Niemand beantwortet die Frage, woher dieses Geld kommen soll. 50 Mio. Euro sind jedenfalls viel zu wenig, um die angestrebten Wohnungen zu bauen.“

Schollbach und Co. bleiben aber weiterhin völlig beratungsresistent. Deren Motto lautet: Wohnbau jetzt beginnen. Dabei vergessen Rot-grün-rot, dass gerade ihre linksideologische Politik der letzten Zeit den Wohnbau in Dresden massiv behindert hat“, stellt Stefan Vogel klar. „Hier sind unter anderem zu nennen: Marina Garden, Globus, Leutewitzer Park oder der Wohnungsbau an der Ecke Reichenbach-/Uhlandstraße (Stichwort: „Kleiner Globus“). Überall verhindert eine investitionsfeindliche linke Politik neue Wohnungen. Selbst den Wohnungsgenossenschaften, die einen wichtigen Beitrag für den Wohnungsmarkt dieser Stadt leisten, wird nicht vertraut. Anders ist die jüngste Ablehnung des Verkaufs von stadteigenen Liegenschaften an die Genossenschaften nicht zu erklären“, führt Stefan Vogel näher aus.

Mit der Woba und einem stadteigenen Wohnungsbauprogramm folgen die Linken nur ihren eigenen Irrtümern. Das ist rückwärtsgewandte Politik, die Dresden teuer zu stehen kommen wird“, ist sich Stefan Vogel sicher.

 

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