Eine Dresdner Katastrophe – der Rot-Rot-Grüne Umgang mit Investoren

07.11.2016

Stadt drohen hohe Schadensersatzzahlungen

Am morgigen Dienstag entscheidet die 5. Zivilkammer des Dresdner Amtsgerichts über die Schadensersatzansprüche der Architektin Regine Töberich. Die wollte mit dem Projekt „Marina Garden“ 250 Wohnungen errichten. Dabei wurde sie von der Rot-Rot-Grünen Mehrheit im Stadtrat aber immer wieder behindert und musste schließlich desillusioniert aufgeben.

Das Gericht hat bereits erkennen lassen, dass Frau Töberich wohl den Prozess gewinnen wird. Auf Dresden kämen dann Schadensersatzforderungen von 24 Millionen Euro zu.

Dazu Jörg Urban, Stadtrat der Alternative für Deutschland (AfD):

„Der Umgang der linken Mehrheit mit Investoren ist hier in der Stadt schlichtweg eine Katastrophe. Es geht ja nicht nur um die Schadenersatzforderungen, die man sicher kalt lächelnd aus den Steuergroschen aller Dresdner bezahlt wird. Es geht auch um 250 Wohnungen, die schon fertig sein könnten. Der Dresdner Wohnungsmarkt ist angespannt, da sollte eigentlich jeder Neubau mit Kusshand begrüßt werden. Denn selbst 250 Wohnungen der „gehobenen“ Kategorie entlasten eben den Rest des Marktes. Aber nein, hier werden aus rein ideologischen Gründen Investoren vergrault. Wer nicht so baut, wie sich das die linken Träumer vorstellen, der baut eben gar nicht.

Da wird laut gejammert, wegen ein paar Demonstranten würden in Dresden die Investoren weg bleiben. Ich denke, die Investoren bleiben eher weg, weil sie systematisch gegängelt und behindert werden.

Wozu ideologisch gelenkte Wohnungspolitik führte, das wissen wir noch aus der DDR: zu großflächig verkommen Städten und ewiger Wohnungsnot. Vielleicht kann der eine oder andere linke Ideologe im Stadtrat ja noch an Außentoiletten ohne Wasserspülung erinnern? Denen, die solche Wohnungen nicht mehr kennen, sollte man sie eine zeitlangzwangsweise verordnen. Das könnte lehrreich sein.“

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