Links beschließt Rückbau der Stauffenbergallee

Bürgerbelange bleiben auf der Strecke

12.05.2016

„Das letzte Teilstück der Stauffenbergallee wird saniert. Das ist aber die einzige gute Nachricht der Stadtratsdebatte am 12. Mai 2016. Zwei Spuren, eine für jede Richtung, sind einfach zu wenig“, zeigt sich Jörg Urban enttäuscht. „Dresden ist eine wachsende Stadt, die eine funktionsfähige und vor allem an der Zukunft orientierte Infrastruktur braucht. Der beschlossene zweispurige Ausbau der Stauffenbergallee vergibt alle Chancen, diese Hauptverkehrsstraße in ihrer Bedeutung für den städtischen Verkehr zu stärken.“

„Die Verkehrsprognosen für 2025, auf die sich die linke Stadtratsseite stützt, lassen wichtige Entwicklungen im Bereich des Individualverkehrs schlichtweg außer Acht“, erklärt Jörg Urban. Es bestehe die Gefahr, dass die Stauffenbergallee bei einer nur geringfügigen Abweichung von den Prognosen im sanierten Zustand zur Staufalle werde. Ebenso könne die wichtige Magistrale für den Schwerverkehr durch LKW schon bei kleinsten, unvorhergesehenen Störungen wie Unfällen an ihre Belastungsgrenze stoßen.

„Dass der derzeitige unzumutbare Zustand der Straße viele Autofahrer von der Benutzung abhält und dass sich dies nach der Sanierung ändern könne, scheint niemanden bei Rot-grün-rot oder in der Stadtverwaltung aufgefallen zu sein. Für 2030 geht man sogar von rückläufigen Autozahlen aus“, führt Jörg Urban aus.

„Den Grünen und anderen verkehrspolitischen Träumern einer autofreien Stadt sind Bäume und die geringfüge Entsiegelung von Flächen wichtiger als eine leistungsfähige und der Entwicklung Dresdens angemessene Infrastruktur. Ob Zellescher Weg, die Planungen zur Albertstraße oder jetzt die Stauffenbergallee: Für Autofahrer wird Dresden durch falsche linke Politik immer unzumutbarer“, stellt Jörg Urban klar.

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