Pakt der Wölfe auf dem Dresdner Neumarkt!

Seit dieser Woche hat ein Künstler auf dem Neumarkt zahlreiche bronzene Wölfe aufgestellt, um damit eine politische Botschaft zu verbreiten. Dazu erklärt Stadtrat Gordon Engler, stellv. Vorsitzender der AfD-Fraktion: „Ich habe mich auf dem Neumarkt begeben, nachdem ich auf diese Künstleraktion aufmerksam gemacht worden bin. Als ich dann durch das Rudel dieser ausgehungerten Wölfe schritt, überkam mich der Eindruck, dieses Kunstwerk gibt zum Ausdruck, wie sich die Frauen der Kölner Silvesternacht in Anbetracht der um sich greifenden Meute von Sex-Gangstern gefühlt haben müssen. Doch diskriminierende, herabwürdigende Kunst im heutigen Dresden? Das gab es seit der Nazi-Zeit nicht mehr!“

Mit der Ausstellung der Wölfe will der Taschenlampenfabrikant Rainer Opolka auf „rechtsradikale Gewalt“, „Neo-Nazis“ und „brennende Asylbewerberheime“ aufmerksam machen. Dabei wird ein unsachlicher und verleumderischer Bezug zu AfD und PEGIDA unternommen. So heißt es bspw.: „PEGIDA und AfD sagen, es sei ‚Protest‘, wenn jemand ein Asylbewerberheim anzündet“. Auf den Plakaten zur Ausstellung ist weiterhin unter anderem zu lesen: „Die gut Gebildeten und Mobilen blicken angstfreier und optimistischer in die Zukunft, als diejenigen, die keine Arbeit haben, in schlecht bezahlten Zeitarbeitsverhältnissen bzw. Mini-Jobs stecken, schmale Renten erhalten oder als Mittelschichtler von Abstieg[s]sängsten geplagt werden“. Hierzu kommentiert Stadtrat Gordon Engler: „Weder das Kunstwerk noch die Erklärungen auf den Plakaten zeugen von einem besonderen intellektuellen Einfühlungsvermögen. Der Künstler bedient sich umgekehrt der gleichen dummen Klischees wie tatsächlich fremdenfeindliche Menschen in unserem Land. Weder der AfD noch PEGIDA wird dieses Kunstwerk gerecht. Schuster bzw. Taschenlampenfabrikant bleib bei deinem Leisten! Diese Aktion ist nicht hilfreich!“

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