Robotron-Kantine als Nebengebäude des Rathauses nutzen

01.02.2018

Viele Optionen für die Zukunft der ehemaligen Robotron-Kantine liegen vor:  Abriss, Nutzung als Kunsthaus, um neue Ausstellungsflächen für die Städtische Galerie zu schaffen, oder mit dem „Open Future Lab“ ein Wissenschaftszentrum gründen. AfD-Fraktionsvorsitzender Gordon Engler hingegen plädiert dafür, in der ehemaligen Robotron-Kantine optionale Räume für die Stadtverwaltung oder eine Ausstellungsfläche für die Dresdner Museen einzurichten:

Ehrlicherweise muss man sagen, dass außer DDR-Nostalgikern, die noch etwas vom einstigen Robotron-Gelände retten wollen, niemand diesem unattraktiven Klotz eine Träne nachweinen würde, wenn er aus dem Stadtbild verschwände. Wenn die Stadtverwaltung jedoch zeitgleich auf der Suche nach zwischenzeitlichen Unterbringungsmöglichkeiten für Ihre Ämter ist, sollte man diese Option vorrangig prüfen. Auch wäre eine Nutzung für die städtischen Museen denkbar.

Eine Nutzung der Robotron-Kantine als Wissenschaftszentrum überzeugt Gordon Engler noch nicht: „Für ein Wissenschaftszentrum würde – mal wieder – die Landeshauptstadt Dresden ein Großteil der derzeit veranschlagten Kosten in Höhe von 14,5 Millionen Euro tragen müssen. Das vom Branchenverband der Dresden Kultur- und Kreativwirtschaft vorgestellte Konzept für die ehemalige Robotron-Kantine bietet bisher nur Sprechblasen und kein tragfähiges Modell“, kritisiert Gordon Engler.

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