Uneinigkeit über Woba-Planungen

10.03.2017

Die Kommunikation zwischen der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit und der Verwaltung scheint nicht gut zu funktionieren“, urteilt AfD-Stadtrat Harald Gilke nach der Sitzung des Ortsbeirates in Prohlis (vom 06.03.2017). „Bei den Plänen zur sozialen Ausgestaltung der Woba scheint große Uneinigkeit zu herrschen, die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit weiß nicht was sie will.

Grund dafür sind die Ausführungen des Mitarbeiters von der STESAD, dass alle neu geplanten Wohnungen als Sozialwohnungen ausgelegt sind. Die STESAD soll den sozialen Wohnungsbau mittels der zu neu gegründeten Woba vorantreiben. Im Gegensatz dazu sagte der Grünen-Stadtrat Michael Schmelich in der vergangenen Stadtratssitzung: „Niemand hat gesagt, dass wir riesige Blöcke bauen wollen, wo nur Menschen mit Berechtigungsschein reinkommen […]“. Ob die Woba nun ein 100-prozentiges Sozialbau-Projekt mit den entsprechenden Folgen wird oder ob es doch eine soziale Durchmischung in den neuen Wohnkomplexen geben wird, bleibt offen. „Wenn die STESAD nur Sozialwohnungen plant, dann sollte das auch so kommuniziert werden – auch von Herrn Schmelich. Die Wohnungen werden nämlich nur mit Wohnberechtigungsschein zu haben sein. Die breite Mitte der Gesellschaft kann von der Woba wohl nicht profitieren“, sagt Harald Gilke.

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