Keine Unternehmer aus der Stadt vertreiben

10.05.2019

AfD-Fraktion fordert mehr Investorenfreundlichkeit und weniger Bürokratie

„‚Es ist ein schwerer Schlag für Dresden, dass sich der bekannte und hoch verdiente Unternehmer Reinhard Saal komplett aus der Stadt zurückziehen will. Besonders niederschmetternd für die Landeshauptstadt sind jedoch die Gründe, mit denen er diesen Schritt begründet“, sagt Stefan Vogel, wirtschafts- und sozialpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat. „Am Beispiel von Herrn Saal wird deutlich, dass Dresden Investoren immer wieder riesige Steine in den Weg legt. Systematisch wird das dringend benötigte Bauen vermiest, eine überbordende Bürokratie nimmt die Luft zum Atmen. Es ist doch eine Posse, wenn die Stadt bei Bauvorhaben Investoren vorschreibt, in welchem Pflanzabstand Blumen zueinander in die Erde einzubringen sind.

Durch zu rigide Vorgaben wird eines der drängendsten Probleme der Stadt jedoch nicht gelöst: mehr Wohnungen. Privates Kapital zu drangsalieren und allein auf das windige Projekt der WiD zu setzten, ist naiv und bringt keine Lösung“, kritisiert Stefan Vogel. „Der Weggang von Unternehmer Schaal wirft auch ein trübes Licht auf die Dresdner Wirtschaftsförderung. Statt Investoren in ihren Vorhaben konsequent – eventuell auch gegenüber anderen städtischen Fachämtern – zu unterstützen, werden sie vielfach alleingelassen. Für die wirtschaftliche Entwicklung Dresdens sind das große Mühlsteine“, führt Stefan Vogel näher aus. „Das Gebot der Stunde lautet: „Weniger Bürokratie und mehr Investorenfreundlichkeit. Vielleicht engagiert sich Herr Saal dann zukünftig wieder in Dresden.

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