Brennpunkte bestreifen statt verschlimmbessern

15.03.2018

Der Pestalozziplatz in Pieschen verkommt immer mehr zum Drogenumschlagplatz. Anwohner fordern die Landeshauptstadt Dresden nun mittels einer Petition zum Handeln auf, die besorgniserregenden Zustände im Bereich des Pestalozzi-Gymnasiums anzugehen. In einer Stellungnahme zu geforderten gestalterischen und baulichen Veränderungen des Platzes teilt Umwelt-Bürgermeisterin Eva Jähnigen mit, es bestünde kein dringender Handlungsbedarf.

Die Entwicklung am Pestalozziplatz zeigt, dass es mehr Brennpunkte werden in Dresden. Eine Aufwertung der Aufenthaltsqualität – wie sie für den Wiener Platz beschlossen wurde – führt aber nicht zum erhofften Ergebnis: es werden weder die Drogendealer verdrängt, noch wird das Problem als solches angegangen. Alle bisherigen Maßnahmen scheinen dem Motto ‚Schöner Dealen in Dresden‘ zu folgen. Es braucht endlich wirksame Strategien, die die Probleme nicht nur schönreden sondern auch lösen“, mahnt AfD-Stadtrat Jörg Urban. Die AfD-Fraktion forderte im Stadtrat diesbezüglich bereits mehrfach mehr Personal für den Gemeindlichen Vollzugsdienst.

Der erste sinnvolle Ansatz muss mehr Sicherheitspersonal auf den Straßen und Plätzen in Dresden sein“, betont Jörg Urban. „Kriminelle müssen die Handlungsfähigkeit und Durchsetzungskraft von Exekutive und Judikative auch spüren. Wenn man Drogendealer verhaftet, verurteilt und auch mal entsprechend einsperrt, wertet man die Aufenthaltsqualität in der Stadt insgesamt auf.

Zurück