Kommunale WOBA 2.0 wird nicht gebraucht

15.08.2017

Als ob es eines weiteren Beweises noch gebraucht hätte: nur in Dresden harmonierte der Wohnungsbau mit den Einwohnerzahlen. Dazu erklärte der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Sachsen/Sachsen-Anhalt e.V., Dr. Robert Momberg: „Die Entwicklung des Wohnungsbaus verlief 2016 in den sächsischen Metropolen höchst unterschiedlich und mit Ausnahme von Dresden deutlich am Bedarf vorbei.

Im Jahr 2016 entstanden in Dresden 4.167 Wohnungen – ein Plus von 68,7% im Vergleich zum Vorjahr –, während Chemnitz mit 306 (-28,2%) und Leipzig mit 915 (-8,4%) weniger Wohnungen auf den Markt kamen. „Bedanken muss man sich bei allen privaten Bauherren und Genossenschaften“, betont Stefan Vogel, Sozial- und Wohnungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat, und fügt an: „Die Dresdner AfD-Fraktion unterstützt auch weiterhin die Bemühungen um schnellere Genehmigungs-prozesse und bessere Rahmenbedingungen beim – auch sozialen – Wohnungsbau.

Auf die seit 2015 von der rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit versprochenen „WOBA2.0“-Wohnungen wird derweil weiter gewartet: „Wo bleiben die geplanten 800 neuen Wohnungen der innovativen kommunalen WOBA 2.0, die der Dresdner Bevölkerung immer von linker Seite versprochen werden?“ fragt Stefan Vogel. Diese sollten „schnell“ gebaut werden, wie eine Stadtratsvorlage vollmundig suggerierte. Stefan Vogel empfiehlt allen Bürgern bei kommenden Wahlen ganz genau zu prüfen, wo diese ihr Kreuz setzen – bestimmt nicht bei denen, die nachweisen: Versprochen – gebrochen!

Zurück