Rückgang bei Flüchtlingen gibt Wohnraum frei

17.01.2017

Wie die Landeshauptstadt Dresden auf Anfrage (AF1462/16) mitteilte, sind in den vergangenen sechs Monaten 125 anerkannte und geduldete Flüchtlinge aus Dresden in andere sächsische Kreise oder andere Bundesländer gezogen. Im Gegenzug wurden vom 14.09.2016 bis 06.01.2017 insgesamt 109 Flüchtlinge registriert, die in die Landeshauptstadt Dresden gezogen sind. „Der überwiegende Teil der nach Dresden ziehenden Flüchtlinge lebte zuvor bereits in Sachsen. Hier zeigt sich die Attraktivität von Großstädten“, sagt Stefan Vogel, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat. „In welche anderen Bundesländer und Städte die Flüchtlinge zogen ist nicht bekannt, es ist aber davon auszugehen, dass sie in Ballungsgebiete abgewandert sind. Für die Landeshauptstadt Dresden erschwert diese Rotation die Bemühungen für eine gelungene Integration der Flüchtlinge.

Aus der Antwort auf die Anfrage geht zudem hervor, dass die Überkapazitäten bei den Übergangswohnheimen in den vergangenen sechs Monaten reduziert werden konnten, es steht eine ausreichende Anzahl an freien Gewährleistungswohnungen für Flüchtlinge zur Verfügung: Bis April sollen 244 Wohnungen abgemietet werden. Die Wohnungen stehen dann dem freien Wohnungsmarkt wieder zur Verfügung. „Es ist gut, wenn die abgemieteten Wohnungen wieder allen Mietinteressenten zur Verfügung stehen“, lobt Stefan Vogel. „Die Reduzierung der Überkapazitäten spart der Landeshauptstadt Dresden bares Geld – wie viel genau konnte uns die Verwaltung jedoch nicht mitteilen.

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