Kultur- und Kreativwirtschaft trägt zu rund 3 Prozent des Gewerbesteueraufkommens bei

17.01.2018

Wie Oberbürgermeister Dirk Hilbert auf Anfrage des Vorsitzenden und kulturpolitischen Sprechers der AfD-Stadtratsfraktion Gordon Engler mitteilte, trug die Kultur- und Kreativwirtschaft „in den Jahren 2014 bis 2017 mit insgesamt 25,47 Mio. Euro zum Gewerbesteueraufkommen in der Landeshauptstadt Dresden bei“ (vgl. Anfrage AF2071/17). Das Wirtschaftsfeld Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst die Bereiche Architekturmarkt, Buchmarkt, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunstmarkt, Markt für darstellende Künste, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Software- & Games-Industrie sowie Werbemarkt.

Rund 25,5 Mio. Euro Gewerbesteuern in vier Jahren – das macht im Durchschnitt Gewerbesteuer-einnahmen in Höhe von über 6,3 Mio. Euro pro Jahr. Insgesamt lagen die Gewerbesteuereinnahmen in Dresden im Jahr 2016 bei 243 Millionen Euro, dem entsprechend trägt die Kultur- und Kreativwirtschaft zu rund 3 Prozent des Dresdner Gewerbesteueraufkommens bei“, bilanziert Gordon Engler.

Zu den von Engler angefragten aktuellen Zahlen über Beschäftigte und Freiberufler in der Kultur- und Kreativwirtschaft konnte Oberbürgermeister Hilbert leider keine Auskunft geben – derzeit ermittelt eine Studie entsprechende Angaben.

Des Weiteren teilt die Antwort des Oberbürgermeisters mit: „In 20 stadteigenen Immobilien befinden sich derzeit Einrichtungen der Kultur- und Kreativwirtschaft. Durch die Vermietung an die Einrichtungen werden monatlich 26.691,70 Euro eingenommen.“

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