Linke Selbstbedienung zu Lasten der Steuerzahler

18.08.2017

AfD-Fraktion kritisiert Ankauf der Wigman-Villa

Der von Rot-Rot-Grün beschlossene Ankauf der Wigman-Villa für 290.000 Euro zeigt die wirtschaftliche Unvernunft und die gnadenlose Überheblichkeit der mittlerweile heillos zerstrittenen Gestaltungsmehrheit“, sagt Gordon Engler, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion.

Der links-grüne Beschluss lässt den Verdacht der Vetternwirtschaft zu. Die Substanz des Gebäudes ist marode. Nach Angaben der Stadtverwaltung wird die Sanierung etwa 1,5 Mio. € kosten, eine durchaus bedenkliche Zahl. Geld, das mit großer Wahrscheinlichkeit ebenso am Steuerzahler hängen bleiben wird“, erklärt Gordon Engler. „Ob der Verein, der die Sanierung und den Betrieb des Mary-Wigman-Hauses übernehmen soll, dazu tatsächlich in der Lage ist, spielte bei der Entscheidung keine Rolle. „Wir kennen den Verein“, äußerte ein SPD-Stadtrat. Üblicherweise müssen sich Interessenten wie dieser Verein vorab in den Gremien der Landeshauptstadt vorstellen; weder in Ausschüssen noch gegenüber anderen Fraktionen ist dies jedoch geschehen.“

Das ist ein völlig schamloser Vorgang: ohne Alternativen auch nur ernsthaft geprüft zu haben, muss die Stadt für die linksgrüne Wählerklientel tief in die Tasche greifen und Steuerzahlergelder für ein Projekt ausgeben, dass an anderer Stelle viel besser eingesetzt wäre“, stellt Gordon Engler klar. „Ein solches Projekt sollte in erster Linie durch private Investoren oder Spender realisiert werden. Würden die 47 Erstunterzeichner einer Petition, die sich für den Ankauf durch die Stadt stark gemacht haben, und die 37 linksgrünen Stadträte das Geld alleine aufbringen, hätte jeder 3.452 EURO und 38 Cent aufzubringen. Würde sich jeder Unterzeichner der Petition beteiligen, wären es aktuell nur 241,45 pro Person. Die öffentliche Hand dafür in Beschlag zu nehmen ist ein Skandal.“

Zurück