Respekt!? Wie Spaltung und Ausgrenzung hoffähig gemacht wird

22.10.2018

„Es ist schon sehr bedenklich und fragwürdig, wie und mit welchem Aufwand auch an Steuergeldern eine Interessenvertretung sogenannter Welt- und Menschenverbesserer namens "Dresden.Respekt" gemeinsam mit Vertretern der (noch) regierenden Möchtegernvolksparteien CDU und SPD auf 4 Jahre Meinungsfreiheit und friedlichen Protest von Teilen der Bürgerschaft gegen eine hilf- und ratlose Politik der etablierten Parteien in den letzten Jahren reagiert“, sagt Stadtrat Stefan Vogel nach seinem Sonntagsspaziergang durch Dresden am letzten Sonntag fest. 

Während es der Ministerpräsident Sachsens, Michael Kretschmer, wenigstens schaffte, Versäumnisse der Landespolitik im Umgang mit mündigen und anders denkenden Bürgern einzuräumen, träumte OB Hilbert mehr von einer Vorzeige- und Zukunftsstadt Dresden, als sich um die aktuellen Probleme und Themen der bereits in Dresden lebenden Menschen zu kümmern. Prof. Ehninger - Frontmann von "Dresden-Respekt" - zog einen Vergleich zwischen der Meinung Andersdenkender und schwerster Krankheiten und bewies eindrucksvoll, dass ein zweifellos erfolgreicher Forscher und Wissenschaftler nicht zwangsläufig mit einem Mindestmaß an Anstand, Menschlichkeit und Pietät gegenüber Schwerstkranken ausgestattet bzw. gesegnet sein muss“, kritisiert Stefan Vogel scharf.

„Respekt?! Ehningers Hass- und Hetzrede u. a. gegen eine auch im Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden sitzende und arbeitende Alternative für Deutschland AfD gefiel Oberbürgermeister Dirk Hilbert zumindest so, dass er anschließend nicht mit Applaus sparte. OB Hilbert sollte sich mehreren Fragen stellen und diese möglichst bald beantworten“, meint Stefan Vogel. „Beispielsweise, wie oft er noch sein Wahlversprechen aus dem Jahre 2015 brechen wird, Oberbürgermeister für alle Dresdner sein zu wollen! Oder wie oft er es als Oberbürgermeister und Vorsitzender des Stadtrates noch zulassen wird, eine Partei- und Fraktion, die um eine kooperative und im Sinne und zum Wohl von Dresden orientierte Zusammenarbeit bemüht ist, derart von Dritten beleidigen und in den Dreck ziehen zu lassen.“

„Respekt!? Gegenüber allen auch ehrenamtlichen Bürgern und Stadträten - auch wenn sie anderer, unbequemer Meinung sind - ist angebracht!“, mahnt Stadtrat Stefan Vogel an.

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