Hetzern und Scharfmachern auf der Spur

22.20.2018

Inspiriert von einem Bericht von Andreas Weller (Sächsische Zeitung vom 20. Oktober 2018) besuchte Stadtrat Stefan Vogel (61), gebürtiger Dresdner und wacher engagierter Bürger, am gleichen Tag die Veranstaltung „Dresden kippt“ der gleichnamigen Interessenvertretung im Haus der Kirche in Dresden. Wie sich schnell herausstellte: eine rot-rot-grüne Hetzveranstaltung unter Regie und personeller Steuerung grüner Stadträte – bemerkenswert ebenfalls die finanzielle Unterstützung durch die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung, wie Andreas Weller zu berichten wusste.

Stefan Vogel wurde von der einstündigen Podiumsdiskussion nicht überrascht, die mit üblen Falschaussagen und bewusst gewählten Halbwahrheiten über die demokratisch gewählte und in vielen Parlamenten arbeitende Alternativen für Deutschland (AfD) überfrachtet wurde. Eine Verunglimpfung der Wähler und Bürger als Nazis und Rassisten, die mit der AfD sympathisieren oder diese (oh Schande!!!) gar wählen (werden), ergänzten in hervorragender Weise den Reigen an Hetztiraden und Aufruf zum Hass! Nach der Podiumsdiskussion wurden in oben beschriebener Form und Inhalt Fragen der Teilnehmer beantwortet. Bemerkenswert war, dass Stadtrat Michael Schmelich (B90/Grüne) – ehemaliger Hausbesetzer der damaligen Hausbesetzerszene in Göttingen – sich anmaßte, über andere Stadträte (hier der CDU) des Stadtrates namentlich und ehrverletzend herzuziehen.

Interessant fand Stefan Vogel ebenfalls, dass die Moderatorin aus Neukölln feststellte, dass Heinz Buschkowski (SPD; ehemaliger Stadtteilbürgermeister von Neukölln) als „höchstrassistisch“ einzuordnen sei. Auf die Frage – wenn diese überhaupt nach den Kriterien der veranstaltungsinternen Zensur zugelassen wäre – wie es um Thilo Sarrazin (ebenfalls SPD) bestellt sei, verzichtet Stadtrat Stefan Vogel ausdrücklich, da ihm innerhalb der Podiumsdiskussion von Mitveranstalterin und Bewahrerin des Hausrechts Tina Petzold dreimal angedroht wurde, „rauszufliegen wenn er nicht Ruhe“ gibt. Meine Unruhe war offensichtlich der Resthusten eines mehr als dreiwöchigen grippalen Infekts oder das nicht ganz geräuschlose Kopfschütteln und Lachen über solchen bizarren Blödsinn, der sich über eine Stunde im Haus der Kirche entlud.

Wenn sich schon eine Frau Petzold auf „Ihr Hausrecht beruft“ sollte sie sich doch auch die Hausordnung im Haus der Kirche in Erinnerung rufen, die u.a. auch von den Zehn Geboten geprägt sein sollte. Das achte Gebot lautet auf heute übertragen: Du sollst nicht lügen. Wie oft dieses Gebot durch die Veranstaltung und Veranstalter gebrochen wurde, hat Stadtrat Stefan Vogel nicht mitgezählt. Klar sollte für Jeden nach Erleben einer solchen Veranstaltung sein, ganz bewusst den kommenden Reformationstag am 31. Oktober zu begehen. Für den felsenfest in der Brandung stehende Lutheraner Stefan Vogel, von der Veranstaltung „Dresden kippt“ ernüchtert, aber wie sonst auch immer optimistisch und heiter, steht dies fest.

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