Außer Spesen nichts gewesen

24.01.2017

Auch so wird die WOBA zusätzlich teuer: auf der extra dafür einberufenen Sondersitzung von drei Ausschüssen gleichzeitig(!) am vergangenen Montag (23.01.2017) wurde das Thema WOBA vertagt. Dazu macht AfD-Fraktionsvorsitzende Stefan Vogel deutlich: „Es war absehbar: Ich habe mich von Anfang an im Ältestenrat gegen die Sondersitzungen ausgesprochen – eine Eilbedürftigkeit war nicht zu erkennen. Mit der Vertagung sehen das wohl auch einige Vertreter von Rot-Grün-Rot so.

Die Ausschüsse für Finanzen und Liegenschaften, für Sozialen und Wohnen sowie für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr waren zu der gemeinsamen Sondersitzungen geladen worden, um die Gründung der WOBA im kommenden Stadtrat (26.01.2017) zu beschließen. „Die WOBA-Gründung ist für die Landeshauptstadt Dresden ein finanzielles Risiko. Es gibt am Markt genügend Unternehmen, die auf Wohnungsbau spezialisiert sind und dies Geschäft erfolgreich und zu angemessenen Preisen betreiben. Statt selbst dafür Ressourcen zu verschwenden, sollte Rot-Grün-Rot den Investoren nicht so viele Steine in den Weg legen“, sagt Stefan Vogel und ergänzt: „Es bleibt die Frage offen, ob die rot-grün-roten Abweichler aus eigenem Verantwortungsbewusstsein oder aus Angst vor dem Bürger den Schnellschuss einer WOBA-Gründung vertagt haben.

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