Mieter und Vermieter sind in der Verantwortung

26.06.2017

Die Mieten in Dresden steigen. Auch viele Bezieher von Sozialleistungen sind davon betroffen. „Selbstverständlich haben Mieter, deren Unterkunftskosten von der Allgemeinheit – sprich dem Steuerzahler – gezahlt werden, soviel Eigenverantwortung zu entwickeln, ihre Mieterhöhungen zu prüfen bzw. überprüfen zu lassen“, erwartet Stefan Vogel, Vorsitzender und Wohnungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat.

Schließlich entstehen durch die Mieterhöhungen der Allgemeinheit höhere Kosten. Die Erhöhungen wirken sich auf das gesamt Mietniveau in der Stadt aus. „Jeder Mieter, der seine Miete selbst erarbeitet und finanziert, hat kein Verständnis für das widerspruchslose Annehmen von unrechtmäßigen Mieterhöhungen. Hier kann eine entsprechende Eigenleistung und Übernahme von Verantwortung durch jene erwartet werden, die von der Gemeinschaft Unterstützung erhalten“, fasst Stefan Vogel zusammen, kritisiert aber auch die Vermieter: „Unrechtmäßige Mieterhöhungen seitens einiger Vermieter tragen aber auch dazu bei, dass sich die Belastungen auf alle Mieter auswirken.

Die Landeshauptstadt Dresden und dessen Verwaltung können jedoch keinen Einfluss auf die Mieten nehmen. „Die neue Woba kann da nicht helfen. Dafür ist ihre Wirkung viel zu gering. Allein der Bau von vielen neuen Wohnungen in Dresden kann dafür sorgen, dass das Mietniveau nicht zu stark ansteigt“, sagt Stefan Vogel.

 

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