Warenentnahme in Supermärkten

Schriftliche Anfrage AF0740/15 vom 27.08.2015 von Stadtrat Stefan Vogel

Gegenstand:
Warenentnahme in Supermärkten

Einleitung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
in den letzten Tagen mehren sich Anfragen von Bürgern zu folgender Thematik:
Dresdner Bürger beobachten  als Kunden aktuell vermehrt insbesondere in Supermärkten und Discountern (ALDI, Netto, Lidl etc.) in der Nähe von Übergangsunterkünften und/oder Notquartieren (Zeltlager Bremer Straße), dass die Asylbewerber Schwierigkeiten und geringe bzw. keine Kenntnisse mit den hiesigen Handels-, Einkaufs-, bzw. Geschäftsgebaren in solchen Geschäften haben. So werden direkt im Geschäft Dinge konsumiert bzw. vor Ort Lebensmittel, insbesondere Obst, verzehrt und/oder Waren entnommen und damit unbezahlt das Geschäft verlassen. Die Bürger beobachten das Protokollieren solcher Geschehnisse durch das dort tätige Personal. Im Gespräch sind Entschädigungszahlungen je Vorfall in Höhe von 50-100 EURO durch die Stadtverwaltung (Ordnungsamt).

Fragen:
1. Wurden solche o. g. Entschädigungszahlungen an ortsansässige Geschäfte geleistet?
2. Falls ja, wie viele Vorfälle wurden entschädigt?
3. Wie viel Euro betrug bisher jeweils die geringste und die höchste Entschädigungsleistung?
4. Wie viel Euro wurden bisher insgesamt (Stand 31.08.2015) von der Stadtverwaltung an die Geschädigten gezahlt?

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Vogel

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