Anfrage AF1054/16

Stadtrat Stefan Vogel - 30.03.2016

Gegenstand:

Bürgerdialog zu Muslimen in der Stadt

Einleitung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich persönlich schätze Ihre Bemühungen mit Hilfe eines Bürgerdialoges in der Kreuzkirche die Bürgerschaft Dresdens zu harmonisieren. An der ersten und an der dritten Veranstaltung konnte ich persönlich teilnehmen und mich von der hohen Erwartungshaltung der Besucher überzeugen, die leider nicht in dem gewünschten und erforderlichen Maß Erfüllung fanden.

Am 7. April ist wiederum in der Kreuzkirche eine Bürgerversammlung – dieses Mal zum Thema „Muslime in der Stadt“ – geplant. Sie werden in der Sächsischen Zeitung vom 26./27. März 2016 wie folgt zitiert: „Es wird oft geredet und heftig gestritten über den Islam. Und doch bleibt vieles unbekannt.“ Am 7. April soll aufgeklärt werden, schreibt die Sächsische Zeitung.

Dazu habe ich folgende Fragen:

Fragen:

1. Inwieweit ist es die Aufgabe eines Oberbürgermeisters / Ihre Aufgabe politische Weiterbildung bzw. Aufklärung zu betreiben?

2. Welche größeren Vorteile und besseren Erfolge versprechen Sie sich aus dem am 7. April 2016 geplanten Bürgerdialog, als wie es beispielsweise die Landeszentrale für politische Bildung und deren Direktor Herr Frank Richter anbieten könnten?

3. Seit wann beschäftigen Sie sich mit dem Islam, dem Koran und welche Version der Koranübersetzung werden Sie für die Veranstaltung am 7. April 2016 zugrunde legen?

4. Ausgehend von Frage 3 interessiert mich besonders, wie Sie das morgenländische "die rechte Hand" übersetzen?

Weitere Fragen behalte ich mir für den 7. April 2016 vor, sollte es mein Terminkalender mir erlauben am Bürgerdialog teilzunehmen.
Ich bedanke mich für die Beantwortung meiner Fragen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Stefan Vogel

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