Anfrage AF1059/16

Stadtrat Harald Gilke - 05.04.2016

Gegenstand:
Flüchtlinge mit christlichem Glauben in Schwierigkeiten?

Einleitung:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im von der Landeshauptstadt Dresden herausgegebenen Newsletter für Willkommensbündnisse, Initiativen und ehrenamtliche Helfer – Ausgabe Februar 2016 heißt es: „Flüchtlinge mit christlichem Glauben berichten immer wieder von Schwierigkeiten in den Gemeinschaftsunterkünften“ (https://www.dresden.de/media/pdf/sozialamt/asyl/2016-02.pdf).

Fragen:

  1. Welchen „Schwierigkeiten“ sind Flüchtlinge mit christlichem Glauben in den Gemeinschaftsunterkünften und/oder Erstaufnahmeeinrichtungen ausgesetzt?
  2. Seit wann ist die Landeshauptstadt Dresden über derartige „Schwierigkeiten“ und Vorfälle informiert? Gab es Übergriffe und Gewaltanwendungen oder –drohungen gegenüber Flüchtlingen mit christlichen oder anderen Glaubensvorstellungen in Dresdner Gemeinschaftsunterkünften und/oder Erstaufnahmeeinrichtungen?
  3. Welche Maßnahmen wurden von der Landeshauptstadt Dresden bisher umgesetzt, um Christen, andere religiöse Minderheiten und Atheisten in Gemeinschaftsunterkünften und/oder Erstaufnahmeeinrichtungen vor Diskriminierung und Anfeindungen zu schützen? Wenn seitens der LHD bisher keine Maßnahmen zum Schutz der zuvor genannten Gruppen ergriffen wurden, welche Präventionsstrategien plant die LHD umzusetzen, wo doch „Schwierigkeiten“ bekannt sind?

Mit freundlichen Grüßen

Harald Gilke

Die Antwort des OB zum Herunterladen.

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