Anfrage AF3017/19

Gegenstand: Schulstreiks „Fridays for Future"

Einleitung:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
in diesem Jahr fanden bislang drei sogenannte Schulstreiks unter dem Motto „Fridays for Future“ statt, am 18. Januar, am 15. Februar sowie am 15. März. Die Demonstrationen fanden freitags parallel zur Unterrichtszeit statt. Daraus ergibt sich ein Konflikt mit der in Deutschland bestehenden Schulpflicht.
Dazu habe ich folgende Fragen:

Fragen:

  1. Ist der Stadt Dresden bekannt, wie viele Schüler aufgrund dieser Demonstrationen dem Unterricht ferngeblieben sind und somit gefehlt haben? Wenn ja, wie viele Schüler waren es?
  2. Wie gehen die einzelnen Schulen mit der Nicht-Anwesenheit der Schüler um? Werden Entschuldigungen der Eltern oder der Schüler selbst akzeptiert?
  3. Wurden die Schüler durch die Schulen oder durch externe Akteure während der Unterrichtszeit dazu animiert, an den Demonstrationen teilzunehmen und somit die Schule zu schwänzen?
  4. Haben die Schulen die Schüler dazu angeregt, die Proteste außerhalb der Unterrichtszeit stattfinden zu lassen, sodass die Schulpflicht eingehalten werden kann?

Mit freundlichen Grüßen

Harald Gilke

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