Mündliche Anfrage mAF0360/18

Gegenstand:

Integration in den Arbeitsmarkt

 

 

Fragen:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

wie Presseberichten vom 08.05.2018 zu entnehmen war, sieht Frau Sozialbürgermeisterin Dr. Kaufmann in der Integration der in der Thematik Flucht und Asyl nach Dresden gekommenen, knapp 10.000 Personen in den Arbeitsmarkt eine große Chance. Gleichzeitig sei es aber auch ein langwieriger Prozess, da mehr als 4.000 Personen keine Berufsausbildung vorweisen können.

Die Integration in den Arbeitsmarkt verläuft für die freie Wirtschaft daher auch sehr schwierig. Der Anteil der Arbeitslosigkeit von Ausländern – also nicht nur der Personen in der Thematik Flucht/Asyl – an der Gesamtarbeitslosigkeit liegt bei knapp 18 Prozent und ist damit weit überproportional. Positive Effekte für zur Behebung des Fachkräftemangels erscheinen aus dieser Sicht fraglich.

Daher ergibt sich für mich folgende Frage:

Wie viele Personen aus der Thematik Flucht und Asyl haben seit 2017 bei der Landeshauptstadt Dresden eine Anstellung gefunden oder sind über Praktika oder ähnlich Angebote in den letzten Monaten in ihrer Integration in den Arbeitsmarkt konkret durch die Landeshauptstadt Dresden unterstützt worden?

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