Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Stadträte, sehr geehrte Besucher,
geschätzte Investoren in den Wohnungsbau für unsere Stadt – Danke für Ihr bisheriges Engagement und bleiben Sie bitte uns in Dresden erhalten!

Zur Vorlage: „Wohnungsbau sofort beginnen“ – Eine Frage an die Antragsteller: meinen Sie Dresden? Ist dieser Antrag wirklich ernst gemeint? Es scheint mir, dass Sie in dieser schönen, allseits wachsenden und auch im Wohnungsbau expandierenden Stadt noch nicht angekommen sind!

Frau Töberich mit Marin Garden hätte bereits lange mit dem Wohnungsbau begonnen, wenn sie gedurft hätte. Stattdessen zerstören Sie, Herr Schollbach und Anhang, dieses Projekt mit dem Ergebnis einer millionenschweren Schadenersatzklage und einen nach sich ziehenden zweistelligen Millionenschaden für Dresden und seine steuerzahlenden Bürger.

Die Investoren um GLOBUS werden ebenfalls daran gehindert, Ihr Projekt einschließlich Wohnungsbau umzusetzen und Sie – die fachlich limitierte Gestaltungsmehrheit auf Zeit – begründen und belasten Dresden mit endlosen Scheindemokratiedebatten und Diskussionsrunden.

Der geplante Wohnungsbau an der Ecke Reichenbach-/Uhlandstraße (Stichwort: „Kleiner Globus“) wird ebenfalls verzögert, droht sogar zu scheitern, wenn sich weiterhin einzelne Stadträte ihrer dunkelgrünen Profilneurose hingeben.

Und auch die peinliche Blockade einer minimalen wohnungsbaulichen Ergänzung am Leutewitzer Park durch die LINKEN zeigt deren ideologisch geprägten Argwohn bis Hass gegenüber jeden freien und privaten Investor im Wohnungsbaus.

Doch Sie schaden nicht nur dem privaten Wohnungsbau, es geht bei Ihnen immer noch schlimmer!
Beweis: Auch den Wohnungsgenossenschaften dieser Stadt trauen und vertrauen Sie nicht! Denn anders ist ihre jüngste Ablehnung des Verkaufs von stadteigenen Liegenschaften an die Genossenschaften nicht zu erklären. Genossen gegen Genossen – das kennen wir eigentlich nur in der aktuellen Selbstbeschäftigung in der ältesten Partei Deutschlands, die früher einmal eine Volkspartei war.

Zurück zu Dresden: Alle von mir bisher genannten Teilnehmer am Dresdner Wohnungsbau waren bzw. sind bereit über einen Anteil von Wohnungen für einkommensschwache Mieter, Familien und/oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen bis hin zur Zielgruppe der Senioren und Einpersonenhaushalte in ihren Projekten nicht nur nachzudenken und zu verhandeln, sondern auch diese zu realisieren.

Wir erwarten, dass sich die STESAD wie bisher dem Bau und der Sanierung von KITA´s und Schulen widmet – und sich nicht mit neuen und zusätzlichen Aufgaben überfordert bzw. überfordert wird.

Alle von mir vorgenannten Unternehmen und Gesellschaften wollen und können das Bauen von Wohnungen übernehmen, weil Sie das bisher auch nachweislich erfolgreich und im Wettbewerb stehend bewiesen haben. Eine neue städtische Wohnungsbaugesellschaft braucht Dresden nicht.

 

Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass jeder Kauf/Bezug neuer (auch hochpreisiger) Wohnungen bisherige und im Preis-/Leistungsverhältnis günstigere Wohnungen zur Verfügung stellt und dass die durchschnittlichen Mieten in Dresden nach wie vor moderat sind. Die Gefahr einer Blasengefahr bei Immobilienpreisen gerade in Dresden ist laut Empirica (FAZ 07.05.2016/FINANZEN) vergleichsweise gering. Die immer wieder aufs Neue von Herrn Schollbach aufgetischte und uns langweilende Mär von Immobilienhaien und Finanzspekulanten in Dresden gehört zum Erb- und Gedankengut früherer Klassen- und Barrikadenkämpfer.

Dresden benötigt als Garant des Erfolgs eine vertrauensvolle Kultur der Verlässlichkeit, Beständigkeit und Nachhaltigkeit in seiner Wohnungsbaupolitik und Zusammenarbeit mit allen vorhandenen und potentiellen Investoren.

Ich wünsche mir eine geistige Barrierefreiheit zwischen genehmigenden Verwaltungen bzw. Behörden und den potentiellen Akteuren im Wohnungsbau – ohne Verschlimmbesserungen durch unbelehrbare, inkompetente und nur auf Macht und Ego fixierende Provinzpolitiker!

Damit das gelingt, sollten Sie umgehend ihre ideologischen Zwangsjacken ablegen, Ihre wahnwitzige Idee und Rolle, Herr Schollbach als jüngsten Bauherr Dresdens agieren zu lassen, verwerfen und das Wohnungsbauen und verwalten denen überlassen, die das auch können.

Was gut läuft, muss nicht nochmals neu erfunden und erst recht falsch begonnen werden, sondern verdient unsere Förderung und Wertschätzung. Deshalb verweisen wir Ihren Antrag in den Altpapiercontainer und lehnen diesen ab!

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

Zurück