Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister, verehrte Stadträte,

mit unserem Antrag in der geänderten Fassung vom 26.01. wollen wir die Interessen der Dresdner Bürger wahren.

Dresden ist die Geburtenhauptstadt Deutschlands und dieser Titel bringt verschiedene Aufgaben mit sich:

  • Familienhilfe,
  • Kita-Plätze und
  • Schulen.

Eine Schule ist eine Bildungseinrichtung.

Auch Flüchtlingskinder sind Kinder die in Schulen unterrichtet werden.

Eine Schule ist keine Wohnstätte und entspricht keiner würdevollen Unterbringung von Asylsuchenden.

Ein Klassenzimmer bietet keine Privatsphäre, sondern fördert die Entstehung von Konflikten.

Zu viele Menschen verschiedener Herkunft und Religionszugehörigkeit leben auf engstem Raume.

Das können wir nicht unterstützen.

Bei steigenden Geburtenraten steigt auch der Bedarf an Schulen.

Im Schulnetzplan werden die Prognosen eingearbeitet.

Das Gymnasium Prohlis konnte nicht gegründet werden, da es in ein Asylbewerberheim zweckentfremdet worden ist.

Spätestens im Schuljahr 2021/22 brauchen wir aber zwingend dieses Gymnasium, um den Bedarf zu decken.

Die Planungen für diesen Schulstandort werden nun um Jahre zurückgeworfen.

Mit den Steinen, die die Stadtverwaltung für das Gymnasium Prohlis in den Weg räumt, sollte an der Windmühlenstraße ein Ausweichstandort gefunden und die Schule gebaut werden.

Dieser Vorschlag der CDU, der von der AfD aktiv unterstützt wurde, scheiterte an der Machtpolitik der rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit zu Lasten der Dresdner Kinder und Eltern.

Wir möchten, dass unsere Bildungseinrichtungen ausnahmslos zur Lehre und Förderung der Kinder dienen und zur Verfügung gestellt werden und das Gymnasium Prohlis schnellstmöglich gegründet werden kann.

Die Gymnasiumgründung in Prohlis haben wir hier bereits beschlossen und sollten sie in unserer Legislaturperiode auch umsetzen.

Ebenso haben wir hier in dieser Runde beschlossen, dass der Oberbürgermeister beauftragt wird, zu prüfen, inwieweit die Dresdner Schulsportstätten für die Bürger zur Gesunderhaltung geöffnet und zugänglich gemacht werden können.

Auch unsere Sportvereine brauchen Räume, um dem Integrationsauftrag nachzukommen.

Sport verbindet Menschen Alle Menschen.

Eine Turnhalle kann als Integrationsort für Asylsuchende dienen, aber es ist keine Wohnstätte und entspricht ebenfalls keiner würdevollen Unterbringung.

Dresden sorgt als Demohauptstadt für negative Schlagzeilen.

Wir als Stadtrat müssen Asylgegnern und Asylbefürwortern die Hand reichen, ihre Argumente und Ängste aufnehmen, abwägen und verantwortungsbewusst im Sinne aller Dresdner handeln.

Wir wollen den Dresdnern zeigen, dass wir auch ihre Interessen vertreten.

Unsere Schulen und Turnhallen sollen den Schülern und Sportbegeisterten vollumfänglich erhalten bleiben!

Darum stimmen Sie für Dresden und somit für diesen Antrag!

Vielen Dank.

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