455.630,12 Euro Schaden durch Vandalismus an Schulen

An Dresdner Schulen gab es im Zeitraum von 2023 bis zum Ende des ersten Halbjahres 2026 insgesamt 451 Vandalismus-Vorfälle, darunter Einbruch, Diebstahl und Sachbeschädigungen inklusive Graffitis. So wurde unter anderem drei Mal das Versprühen eines Feuerlöschers registriert, ein Brand sowie 37 verfassungsfeindliche Graffitis.

Die auf Anfrage (AF1467/26) von AfD-Stadtrat Falk Breuer zusammengefasste Auflistung beläuft sich auf 455.630,12 Euro für die Schäden an Schulen, Sporthallen und Freiflächen. In nur drei Fällen wurde ein Tatverdächtiger ermittelt, zweimal handelte es sich dabei um Schüler.

Vandalismus kommt bei sehr vielen Schulen im Dresdner Stadtgebiet vor. Besonders betroffen waren jedoch die Schulstandorte in der Gamigstraße (121. OS und 122. GS; 21 Vorfälle), das Gymnasium Bühlau (17 Vorfälle), das Gymnasium Tolkewitz (16 Vorfälle) und die 145. Oberschule (12 Vorfälle) in Pieschen.

Geographisch besonders fällt jedoch die Dresdner Neustadt beim Vandalismus auf: So gab es 21 Vorfälle am Gymnasium Dreikönigschule, 19 an der 15. GS Seifhennersdorfer Straße, 14 an der 148. Grundschule Marta-Fraenkel-Straße und neun Vorfälle am Romain-Rolland-Gymnasium.

Falk Breuer, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, betrachtet die Zahlen mit Sorge: „Solch eine Häufung von Straftaten untergräbt das Sicherheitsgefühl der Bürger und belastet unsere kommunalen Ressourcen erheblich. Es ist unerlässlich, dass wir als Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit Polizei und der vielfach beschworenen Zivilgesellschaft präventive Maßnahmen verstärken und konsequent die Verursacher ermitteln und zur Verantwortung ziehen. Unsere Stadt verdient einen gepflegten öffentlichen Raum für alle Bürger, aber insbesondere für unsere Schüler.“

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